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Blue Tomato Team Rider Clemens Millauer über einem Feature im Nordkette Snowpark Innsbruck

Snowboards

Buyer's Guide

Patrick Steiner
Pro Advice

Für mich kommt es immer darauf an, wo ich unterwegs bin. Im Park brauche ich ein anderes Snowboard als im Powder. Aber keine Sorge – wir haben für jeden Fall das richtige Board in unserem Sortiment!

Alex
Alex
Skate & Snowboard Buyer

Kapitel 1

Welches Brett ist für welchen Riding Style?

Auf der Suche nach einem Snowboard, überleg dir immer genau, wie du fährst. Es gibt tolle Boards für jeden Fahrstil. Hier erfährst du alles rund um die Themen All-Mountain, Jib und Freestyle, Freeriding und Splitboarding.

Wähle deinen
Riding Style
  1. All-Mountain
  2. Freestyle
  3. Jib
  4. Freeride
  5. Splitboard

All-Mountain: Jederzeit und überall snowboarden

Mit einem All-Mountain Board kannst du jedes Terrain befahren. Es garantiert dir maximalen Fahrspaß und die ultimative Freiheit, egal wo du unterwegs bist. Besonders Anfänger und Fortgeschrittene schätzen All-Mountain Snowboards, denn sie sind vielseitig und ermöglichen schnelle Verbesserung.

Freestyle: Der Snowpark ist dein Zuhause

Sonnenschein, ein frisch präparierter Park und all deine Freunde vereint an einem Platz. Klingt nach einem guten Tag für dich? Dann könnte Freestyle dein Ding sein. Ein Twin Shape ist genau das Richtige für das Fahren und Landen in verschiedenen Richtungen. Mit Freestyle Boards holst du das Beste aus deinen Tricks auf Kickern, Rails und der Halfpipe heraus.

Jib: Boxen, Rails und urbane Features

Ein Tag am Berg ist für dich erst perfekt, wenn du ihn damit zubringst, an Handrails und Boxen zu sliden? Dann solltest du dir die Jib Boards genauer ansehen. In Shape und Profil sind sie den Freestyle Boards ähnlich und werden i.d.R. kürzer und mit weicherem Flex gefahren. Sie kommen üblicherweise mit Verstärkungen an der Base und den Kanten. So kann ihnen das viele Sliden auf harten Oberflächen so schnell nichts anhaben.

Freeride: Am liebsten abseits der Piste unterwegs

Wenn deine Vorstellung von Glück lange Abfahrten durch unangetasteten Powder und Ausflüge auf die höchsten Gipfel beinhaltet, solltest du dir ein Freeride Board holen. Ihre Shapes und Profile sind gemacht für frischen Powder. Mit einem direktionalen Shape, bei dem die Nose auch oft breiter ist als das Tail (Tapered), sorgen sie für den nötigen Auftrieb im Tiefschnee.

Splitboarden: In aller Ruhe den Berg erkunden

Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich der Länge nach teilen lässt. Geteilt in zwei Hälften, kannst du mithilfe von Fellen damit jeden Gipfel erklimmen. Oben angekommen, fügst du es einfach wieder zusammen und beginnst deine Abfahrt. Splitboarden steht für Freiheit. Die Freiheit, jede kleinste Ecke eines Berges zu erkunden.

Jones Splitboards mit Lawinen-Ausrüstung und Rucksäcken
Kapitel 2

Was ist dein Riding Level?

Dein Riding Level hängt davon ab, wie viel Zeit du schon am Berg verbracht hast und wie wohl du dich am Board fühlst. Sei hier bitte ehrlich zu dir selbst. Denn wenn du das richtige Snowboard für dein Level wählst, wirst du schneller Fortschritte sehen. Und mehr Spaß an der Sache haben.

Wähle
dein Level
  1. Beginner
  2. Fortgeschritten
  3. Experte

Beginner: Aller Anfang ist nicht schwer

Einsteiger fahren besser mit kürzeren und weicheren Boards. Mit ihnen lassen sich erste Tricks und Turns um einiges einfacher lernen. Ein All-Mountain Board wird dir helfen, dich mit dem Berg vertraut zu machen und schnell Neues zu lernen.

Eine Gruppe Snowboard-„Frischlinge” in der Blue Tomato Snowboard School in Obertauern

Fortgeschritten: Das Snowboarden meistern

Als fortgeschrittener Snowboarder fühlst du dich am Board und Berg bereits sicher. Vielleicht übst du schon den ein oder anderen Trick im Park oder versuchst dich abseits der Piste. Einmal an diesem Level angekommen, kannst du so ziemlich jedes Snowboard fahren und dir je nach Lust und Laune eines für Freestyle, Freeride oder All-Mountain Riding aussuchen.

Fortgeschrittene Snowboarder auf dem Rückweg vom Riden

Experte: Ein Könner auf dem Board

Als erfahrener Rider hast du bereits viel Zeit am Berg verbracht. Es gibt nichts, was du uns beweisen musst – du weißt, wie der Hase läuft. Deshalb brauchst du auch spezialisierte Ausrüstung, die dir und den Styles, wie du snowboardest, entspricht. Ob Freestyle oder Jib, Freeride oder Splitboard – du musst dich nicht festlegen, denn du bist Meister in allem.

Hip Jump von Clemens Millauer im Nordkette Park Innsbruck
Kapitel 3

Welcher Snowboard-Shape ist der Richtige für mich?

Snowboards von Ride, Lib Tech, Bataleon, Rome und Burton

Die Form deines Snowboards hat einen beachtlichen Einfluss auf deine Performance. Es gibt Shapes, die speziell für All-Mountain, Freestyle und Freeride Snowboarden geeignet sind.

Wähle
deinen Shape
  1. Twin Tip
  2. Directional Twin
  3. Directional
  4. Directional Tapered
  5. Asymmetrisch

Twin Tip: Symmetrischer Shape für Freestyle

Ein Twin Tip Snowboard ist durch eine perfekt symmetrische Form ausgezeichnet. Nose und Tail haben die gleichen Dimensionen. Dadurch fährt sich das Snowboard sowohl vorwärts als auch rückwärts gleich. Das gleiche gilt für Sidecut und Flex. Du findest diesen Shape v.a. bei Freestyle und Jib Snowboards, da diese am besten für Parks, Kickers und Rails geeignet sind.

Graphic of a twin tip shape snowboard

Directional Twin: Zeige deine Tricks überall auf dem Berg

Der Shape eines Directional Twin Snowboards ist symmetrisch, jedoch sind alle anderen Aspekte des Boards grundlegend anders. Es kann sein, dass die Inserts der Bindung eine Setback-Position aufweisen oder das Flexmuster und Profil speziell für's Vorwärtsfahren designed sind. Ein Directional Twin Snowboard funktioniert im Park, jedoch hast du gleichzeitig die Vielseitigkeit für's All-Mountain Riden. Wenn du gerne während des Freeriden deine Tricks zeigst, ist dieser Snowboard-Shape richtig für dich.

Graphic of a directional twin snowboard

Directional: Fürs Freeriden und Carven auf der Piste

Wie der Name erahnen lässt, ist dieser Shape speziell auf's Vorwärtsfahren ausgelegt. Die Bindungsposition ist weiter nach hinten versetzt und generiert so eine längere Nose. Dies erlaubt eine bessere Auftriebskraft in tiefem Schnee und gibt dir mehr Kraft zum Carven auf der Piste. Ein Directional Shape kann vor allem bei All-Mountain und Freeride Snowboards gefunden werden.

Graphic of a directional shape snowboard

Directional Tapered: Maximale Auftriebskraft im Powder

Bei einem Directional Tapered Snowboard verjüngt sich das Brett in Richtung des Tails. Diese Form ist speziell fürs Freeriden geeignet, da es dem Board durch eine größere Grundfläche im Nose-Bereich mehr Auftriebskraft verleiht.

Grafik eines tapered shape Snowboards

Asymmetrisch: Einfaches Carven

Der menschliche Körper ist nicht symmetrisch, warum sollten es Snowboards dann sein? Mit einem kleineren Sidecut auf der Fersenkante als auf der Zehenkante wirkt diese Form gegen die natürlichen Unausgeglichenheiten deiner Füße und sorgt für leichteres Kontrollieren des Boards. Es gibt asymmetrische Freestyle, Jib, All-Mountain und Freeride Snowboards.

Grafik von einem asymmetric shape Snowboards
Kapitel 4

Welches Profil?

Das Profil deines Snowboards zeigt wie dein Board von der Seite aus gesehen auf dem Schnee aufliegt. Wie der Shape deines Snowboards hat auch das Profil einen signifikanten Einfluss darauf, wie dein Board in unterschiedlichen Konditionen performed.

Wähle
ein Profil
  1. Camber
  2. Rocker
  3. Powder Rocker
  4. Zero
  5. Hybrid Rocker
  6. Hybrid Camber
  7. 3D Base

Camber: Perfekt für Powder und Grip

Camber ist das "traditionelle" Profil für Snowboards. Ohne Belastung auf dem Board weist ein Camber Profil eine leichte konvexe Vorspannung zwischen Tip und Tail auf. Wenn du zusätzliches Gewicht auf das Board bringst, hast du dadurch gleichmäßigen Druck auf dem gesamten Brett. Dieses Profil ist exzellent für Grip und Aggressivität.

Grapic of a camber profile snowboard

Rocker: Hohe Auftriebskraft und hohe Wendigkeit

Das Rocker Profil ist von Tip zu Tail leicht konkav gebogen. Der Kontaktpunkt liegt zwischen der Bindung, während Tip und Tail leicht erhöht sind. Mit einem zentralen Drehpunkt sind Rocker Boards verspielt, drehfreudig und durch eine höhere Auftriebskraft ausgezeichnet.

Grapic of a rocker profile snowboard

Powder Rocker: Die beste Auftriebskraft in frischem Schnee

Speziell konzipiert für Tiefschnee. Dieses Profil hat einen ausgedehnten Rocker im Nose-Bereich des Boards, um besser durch tiefen Powder zu gleiten. Dieses Profil hat eine Art S-Form mit einem Camber oder Flat vor oder unter der hinteren Bindung. Oft kombiniert mit einem Directional oder Tapered Shape garantiert dieses Profil massig Spaß im Tiefschnee.

Graphic of a powder rocker profile snowboard

Zero: Stabil und ausgeglichen

Dieses Snowboardprofil liegt flach auf dem Schnee auf. Ein Zero Profil kombiniert die Vorzüge eines Rockers und eines Cambers. Ein Zero Snowboard hat dadurch einen stärkeren Kantengrip als ein Rocker und ist wendiger als ein Camber Board. Aufgrund dieser Balance findest du Zero Profile vor allem bei Freestyle und Jib Snowboards.

Graphic of a zero profile snowboard

Hybrid Rocker: Ein Mix aus Stabilität, Grip und Auftriebskraft

Ein Hybrid Rocker hat ein Rocker Profil zwischen der Bindung und ein Camber Profil im Tip- und Tail-Bereich des Boards. Der Rocker ermöglicht es dem Snowboarder, das Brett einfach zu drehen und auf weichem Schnee zu gleiten, während der Camber für nötigen Kantenhalt sorgt. Ein Snowboard mit einem Hybrid Rocker Profil ist für alle Konditionen geeignet.

Graphic of a hybrid rocker profile snowboard

Hybrid Camber: Ideal für Freestyle

Ein Hybrid Camber hat ein Camber Profil unter deinem Körper und den Bindungen und ein Rocker oder Flat Profil an den Enden. Dieses Profil ist vor allem für Freestyle Snowboards geeignet. Du bekommst den Grip und die Kraft eines Cambers für erhöhte Geschwindigkeiten im Park und für hohe Sprünge auf unterschiedlichste Features. Das Rocker oder Flat Profil ist fehlerverzeihend, sodass du einen Sprung leichter ausfahren kannst, auch wenn die Landung nicht perfekt war.

Hybrid camber profile snowboard

3D Base Snowboards: Erhöhte Auftriebskraft, weniger verkanten und verbesserte Mobilität

Diese Snowboards sind nicht flach! Eine 3D Base bringt die Snowboard-Konstruktion auf das nächste Level. Die Kanten eines 3D geformten Snowboards sind im Tip und Tail-Bereich leicht aufgebogen, um eine "Löffelform" zu erreichen. Dadurch erhältst du eine größere Grundoberfläche für eine verbessere Auftriebskraft im Tiefschnee. Ein 3D Base Profil ermöglicht agiles und einfaches Drehen des Boards sowie komfortablere Landungen auf hartem Schnee und ein neues Level an Mobilität im Park.

Graphic of a 3D base profile snowboard
Kapitel 5

Größe und Flex deines Snowboards

Für jeden Körperbau gibt es das passende Snowboard. Je nach Größe, Gewicht und Schuhgröße des Riders lassen sich ganz unterschiedliche Boards finden. Auch der Flex ist von Board zu Board verschieden und sollte zu deinem Level und Riding Style passen.

  1. Länge
  2. Wide Board
  3. Flex

Welche Snowboardlänge ist die richtige für mich?

Eine der Fragen, mit der unser Customer Service Team am häufigsten konfrontiert wird: Welche Länge soll ich für mein Board wählen? Die Antwort ist: Es kommt ganz darauf an! Klassischerweise heißt es, dass das Board bis zu deinem Kinn gehen sollte. Bei den modernen Snowboard-Shapes von heute gibt es da aber gewisse Ausnahmen. Freeride Snowboards zum Beispiel können paradoxerweise sowohl kürzer als auch länger als Kinnhöhe sein. Auch Jib Boards kannst du kürzer wählen, denn so haben sie weniger Gewicht und dir fällt es leichter, Turns zu machen.

Unterschiedlich lange Snowboards von Capita, Bataleon, Ride, Lib Tech, Burton, Nitro und GNU
Pro Advice

Meine Snowboards gehen mir etwa bis zum Kinn - zum Kickerfahren darf es etwas länger sein für mehr Kontrolle, zum Railfahren etwas kürzer für mehr Wendigkeit.


Brauche ich ein Wide Board?

Falls du Schuhgröße EU 44 oder mehr hast, solltest du ein Wide Board in Betracht ziehen. Vergleiche die Länge deiner Boots mit der Mittelbreite oder „Waist Width“ des Snowboards. Sind deine Boots gleich lang oder sogar länger, kann es Sinn machen, die Wide Version zu probieren, um zu verhindern dass du mit der Sohle im Schnee hängen bleibst.

Die breite Version der Capita DOA DOA

Welchen Flex sollte mein Snowboard haben?

Ein weiterer Faktor, der dich beim Riden beeinflussen kann, ist der Flex deines Snowboards. Die meisten Hersteller bewerten ihre Boards auf einer Skala von 1-10 oder 1-5. Wir haben die Informationen für dich zusammengefasst und eine Übersicht von weich über medium bis hart erstellt.
Beginner sollten ein weicheres Board wählen, da sich Turns damit leichter machen lassen und es mehr Fehler verzeiht. Jib Snowboarder greifen ebenfalls zu weicheren Boards, für mehr Flexibilität. Ein Medium Flex wird gerne von fortgeschrittenen All-Mountain und Freestyle Ridern gewählt. Der ausgeglichene Flex passt zu allen Verhältnissen und schenkt mehr Support. Snowboards mit hartem Flex finden sich am meisten unter Freeride- und Splitboards, weil man da die maximale Kontrolle und Power haben muss.

Snowboarder flext sein Board am Hochkeil
Kapitel 6

Snowboard Tech

Snowboards sind oft sehr technisch und haben eine lange Liste an Features. Manche dieser Informationen sind wichtig, um zu verstehen, wie dein Board funktioniert. Andere sind es weniger. In den nächsten Zeilen machen wir dich mit den wichtigsten Techniken und Features vertraut.

  1. Kompatibilität
  2. Sidecut
  3. Kanten
  4. Base
  5. Kern
  6. Setback

Passt mein Snowboard mit meinen Boots und der Bindung zusammen?

Passt alles zusammen? Eine weitere Frage, die wir ziemlich oft gestellt bekommen. Die Antwort lautet… wahrscheinlich! Mittlerweile gibt es zwei Arten Snowboard-Bindungen zu montieren: die Channel- und die traditionelle Insert-Methode. Die meisten Bindungen kommen entweder mit zwei Disks oder mit einer Disk, die auf beide Systeme passt. Solltest du hier Zweifel haben, kontaktiere gerne unseren Customer Service.

Burton Mystery Fish mit Malavita Bindungen, montiert in das Channel System

Wie macht mein Snowboard Turns?

Begriffe, die man gerne im Zusammenhang mit der Snowboard Performance verwendet sind Sidecut, Radius oder Sidecut Radius. Einfach gesagt, beschreibt der Sidecut, wie sich dein Snowboard im Schnee dreht. Ein größerer Sidecut Radius (ca.7,5-9) ermöglicht dir eine höhere Geschwindigkeit und lange Carves. Ein kleinerer (ca.6-7,5) hingegen ist leichter zu kontrollieren und ermöglicht dir so schnelle Turns.

Für deine Turns unverzichtbar

Für Turns braucht dein Board Stahl-Kanten, das ist klar. Doch es steckt mehr dahinter als nur das. Für Extra Grip verpassen manche Brands ihren Snowboards eine leicht gewellte Kante und verarbeiten sie so, dass sie zusätzliche Kontaktpunkte hat. So beißt sich dein Board in den Schnee, wie ein Sägemesser durch dein Steak und schenkt dir damit einen stärkeren Grip. Manche Boards haben verstärkte Kanten, entweder aus dickerem oder gehärtetem Stahl. Gerade einem Jib und Freestyle Board können Rails und Boxen dadurch weniger anhaben.

The tip and edges of a snowboard

Sorgt dafür, dass alles smooth läuft

Bei Blue Tomato unterteilen wir Snowboard Bases in drei verschiedene Kategorien: Sintered, Extruded und Premium.
Die Extruded Base ist typischerweise die günstigste Variante, bedarf aber auch weniger Wartungsarbeiten: Sie ist ganz einfach zu reparieren und läuft auch dann, wenn sie nicht regelmäßig gewachst wird. 
Eine Sintered Base ist härter und läuft schneller, erfordert aber auch ein bisschen mehr Arbeit. Solltest du sie beschädigen, kann die Reparatur schon knifflig sein. Außerdem sollte eine Sintered Base regelmäßig gewachst werden, damit sie auch schön schnell bleibt.

Das höchste aller Base Gefühle ist die Premium Base. Sie wird aus Materialien im World Cup Standard hergestellt und ist die Schnellste, die du finden kannst.
Extruded Bases werden meist für Beginner und Jib Boards verwendet. Zum einen, weil sie wenig gewartet werden müssen und zum anderen, weil sie leicht selbst zu reparieren sind.

Sintered Bases findest du oft auf Freestyle, Freeride und All-Mountain Snowboards – um schneller riden zu können. Die Top Splitboards, Freeride und All-Mountain Snowboards verwenden Premium Bases für unschlagbaren Speed.

Snowboards und ihre Bases von RIDE, Burton, Rome, Bataleon und Lib Tech

Fast so wie ein leckeres Sandwich

Was spielt sich eigentlich in meinem Snowboard ab? In einem 1 cm dicken Board kann so einiges stecken.
Holz ist die wichtigste Zutat für die meisten unserer Snowboards. Häufig wird es durch Fiberglas ergänzt, was für mehr Torsionssteife und Flex sorgt, indem es auf die gegenüberliegenden Winkel der Holzfaser laminiert wird. Weitere Materialien, die hier Anwendung finden, sind Carbon und Basalt für Steife, sowie Titanal, Kork und Gummi für Dämpfung. All diese Materialien werden übereinandergeschichtet und mit Epoxidharz verklebt. Für die Seitenwangen des laminierten Snowboards wird ABS Plastik verwendet, da dies sowohl wasserfest ist, als auch stoßdämpfend wirkt.

Wo bringe ich meine Bindungen an?

Das Setback bezieht sich auf die Position der Bindungsinserts am Snowboard. Auf einem Twin Tip Snowboard sind die Inserts immer zentral positioniert, um dir sowohl das Rückwärts- als auch Vorwärtsfahren zu ermöglichen. Auf Directional Twin und Directional Shapes können die Bindungen ein Setback haben. Das heißt, dass die Inserts näher am Tail sind, was zu einem besseren Aufschwimmen des Boards im Tiefschnee führt. Je größer also das Setback, desto besser macht sich dein Board im Powder.

Bataleon Surfer mit Switchback Bindungen mit großem Setback
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