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Blue Tomato Team Rider Clemens Millauer über einem Feature im Nordkette Snowpark Innsbruck

Snowboards

Buyer's Guide

Patrick Steiner
Pro Tipp

Für mich kommt es immer darauf an, wo ich unterwegs bin. Im Park brauche ich ein anderes Snowboard als im Powder. Aber keine Sorge – wir haben für jeden Fall das richtige Board in unserem Sortiment!


Kapitel 1

Welches Snowboard für meinen Style?

Auf der Suche nach einem Snowboard, überleg dir immer genau, wie du fährst. Es gibt tolle Boards für jeden Fahrstil. Hier erfährst du alles rund um die Themen All-Mountain, Jib und Freestyle, Freeriding und Splitboarding.

Wähle deinen
Riding Style

All-Mountain: Jederzeit und überall snowboarden

Mit einem All-Mountain Board kannst du jedes Terrain befahren. Es garantiert dir maximalen Fahrspaß und die ultimative Freiheit, egal wo du unterwegs bist. Besonders Anfänger und Fortgeschrittene schätzen All-Mountain Snowboards, denn sie sind vielseitig und ermöglichen schnelle Verbesserung.

Freestyle: Der Snowpark ist dein Zuhause

Sonnenschein, ein frisch präparierter Park und all deine Freunde vereint an einem Platz. Klingt nach einem guten Tag für dich? Dann könnte Freestyle dein Ding sein. Ein Twin Shape ist genau das Richtige für das Fahren und Landen in verschiedenen Richtungen. Mit Freestyle Boards holst du das Beste aus deinen Tricks auf Kickern, Rails und der Halfpipe heraus.

Jib: Boxen, Rails und urbane Features

Ein Tag am Berg ist für dich erst perfekt, wenn du ihn damit zubringst, an Handrails und Boxen zu sliden? Dann solltest du dir die Jib Boards genauer ansehen. In Shape und Profil sind sie den Freestyle Boards ähnlich und werden i.d.R. kürzer und mit weicherem Flex gefahren. Sie kommen üblicherweise mit Verstärkungen an der Base und den Kanten. So kann ihnen das viele Sliden auf harten Oberflächen so schnell nichts anhaben.

Freeride: Am Liebsten abseits der Piste unterwegs

Wenn deine Vorstellung von Glück lange Abfahrten durch unangetasteten Powder und Ausflüge auf die höchsten Gipfel beinhaltet, solltest du dir ein Freeride Board holen. Ihre Shapes und Profile sind gemacht für frischen Powder. Mit einem direktionalen Shape, bei dem die Nose auch oft breiter ist als das Tail (Tapered), sorgen sie für den nötigen Auftrieb im Tiefschnee.

Splitboarden: In aller Ruhe den Berg erkunden

Ein Splitboard ist ein Snowboard, das sich der Länge nach teilen lässt. Geteilt in zwei Hälften, kannst du mithilfe von Fellen damit jeden Gipfel erklimmen. Oben angekommen, fügst du es einfach wieder zusammen und beginnst deine Abfahrt. Splitboarden steht für Freiheit. Die Freiheit, jede kleinste Ecke eines Berges zu erkunden.

Kapitel 2

Wie gut snowboarde ich?

Dein Riding Level hängt davon ab, wie viel Zeit du schon am Berg verbracht hast und wie wohl du dich am Board fühlst. Sei hier bitte ehrlich zu dir selbst. Denn wenn du das richtige Snowboard für dein Level wählst, wirst du schneller Fortschritte sehen. Und mehr Spaß an der Sache haben.

Wähle
dein Level

Aller Anfang ist nicht schwer

Einsteiger fahren besser mit kürzeren und weicheren Boards. Mit ihnen lassen sich erste Tricks und Turns um einiges einfacher lernen. Ein All-Mountain Board wird dir helfen, dich mit dem Berg vertraut zu machen und schnell Neues zu lernen. Um dein Können zu verbessern kannst du einen Kurs bei der Blue Tomato Snowboardschule in Obertauern besuchen.

Eine Gruppe Snowboard Anfänger in der Blue Tomato Snowboard School in Obertauern

Fortgeschritten: Das Snowboarden meistern

Als fortgeschrittener Snowboarder fühlst du dich am Board und Berg bereits sicher. Vielleicht übst du schon den ein oder anderen Trick im Park oder versuchst dich abseits der Piste. Einmal an diesem Level angekommen, kannst du so ziemlich jedes Snowboard fahren und dir je nach Lust und Laune eines für Freestyle, Freeride oder All-Mountain Riding aussuchen.

Fortgeschrittene Snowboarder auf dem Rückweg vom Riden

Experte: Ein Könner auf dem Board

Als erfahrener Rider hast du bereits viel Zeit am Berg verbracht. Es gibt nichts, was du uns beweisen musst – du weißt, wie der Hase läuft. Deshalb brauchst du auch spezialisierte Ausrüstung, die dir und den Styles, wie du snowboardest, entspricht. Ob Freestyle oder Jib, Freeride oder Splitboard – du musst dich nicht festlegen, denn du bist Meister in allem.

Hip Jump von Clemens Millauer im Nordkette Park Innsbruck

Blue Tomato Team Rider Clemens Millauer

Kapitel 3

Welcher Snowboard-Shape ist der richtige für mich?

Snowboards von Ride, Lib Tech, Bataleon, Rome und Burton

Die Form deines Snowboards hat einen beachtlichen Einfluss auf deine Performance. Es gibt Shapes, die speziell für All-Mountain, Freestyle und Freeride Snowboarden geeignet sind.

Wähle
deinen Shape

Twin Tip: Symmetrischer Shape für Freestyle

Ein Twin Tip Snowboard ist durch eine perfekt symmetrische Form ausgezeichnet. Nose und Tail haben die gleichen Dimensionen. Dadurch fährt sich das Snowboard sowohl vorwärts als auch rückwärts gleich. Das gleiche gilt für Sidecut und Flex. Du findest diesen Shape v.a. bei Freestyle und Jib Snowboards, da diese am besten für Parks, Kicker und Rails geeignet sind.

Directional Twin: Zeige deine Tricks überall auf dem Berg

Der Shape eines Directional Twin Snowboards ist symmetrisch, jedoch sind alle anderen Aspekte des Boards grundlegend anders. Es kann sein, dass die Inserts der Bindung eine Setback-Position aufweisen oder das Flexmuster und Profil speziell für's Vorwärtsfahren designed sind. Ein Directional Twin Snowboard funktioniert im Park, jedoch hast du gleichzeitig die Vielseitigkeit für's All-Mountain Riden. Wenn du gerne während des Freeriden deine Tricks zeigst, ist dieser Snowboard-Shape richtig für dich.

Directional: Fürs Freeriden und Carven auf der Piste

Wie der Name erahnen lässt, ist dieser Shape speziell auf's Vorwärtsfahren ausgelegt. Die Bindungsposition ist weiter nach hinten versetzt und generiert so eine längere Nose. Dies erlaubt eine bessere Auftriebskraft in tiefem Schnee und gibt dir mehr Kraft zum Carven auf der Piste. Ein Directional Shape kann vor allem bei All-Mountain und Freeride Snowboards gefunden werden.

Directional Tapered: Maximale Auftriebskraft im Powder

Bei einem Directional Tapered Snowboard verjüngt sich das Brett in Richtung des Tails. Diese Form ist speziell fürs Freeriden geeignet, da es dem Board durch eine größere Grundfläche im Nose-Bereich mehr Auftriebskraft verleiht.

Asymmetrisch: Einfaches Carven

Der menschliche Körper ist nicht symmetrisch, warum sollten es Snowboards dann sein? Mit einem kleineren Sidecut auf der Fersenkante als auf der Zehenkante wirkt diese Form gegen die natürlichen Unausgeglichenheiten deiner Füße und sorgt für eine bessere Kontrolle des Boards. Es gibt asymmetrische Freestyle, Jib, All-Mountain und Freeride Snowboards.

Kapitel 4

Welche Snowboard-Profile gibt es?

Das Profil deines Snowboards zeigt wie dein Board von der Seite aus gesehen auf dem Schnee aufliegt. Wie der Shape deines Snowboards hat auch das Profil einen signifikanten Einfluss darauf, wie dein Board in unterschiedlichen Konditionen performed.

Alle
Snowboard Profile

Camber: Perfekt für Power und Grip

Camber ist das "traditionelle" Profil für Snowboards. Ohne Belastung auf dem Board weist ein Camber Profil eine leichte konvexe Vorspannung zwischen Tip und Tail auf. Wenn du zusätzliches Gewicht auf das Board bringst, hast du dadurch gleichmäßigen Druck auf dem gesamten Brett. Dieses Profil liefert dir maximalen Kantenhalt und eignet sich somit bestens für kraftvolles Carven.

Rocker: Hohe Auftriebskraft und hohe Wendigkeit

Das Rocker Profil ist von Tip zu Tail leicht konkav gebogen. Der Kontaktpunkt liegt zwischen der Bindung, während Tip und Tail leicht erhöht sind. Mit einem zentralen Drehpunkt sind Rocker Boards verspielt, drehfreudig und durch eine höhere Auftriebskraft ausgezeichnet.

Powder Rocker: Die beste Auftriebskraft in frischem Schnee

Speziell konzipiert für Tiefschnee. Dieses Profil hat einen ausgedehnten Rocker im Nose-Bereich des Boards, um besser durch tiefen Powder zu gleiten. Dieses Profil hat eine Art S-Form mit einem Camber oder Flat vor oder unter der hinteren Bindung. Oft kombiniert mit einem Directional oder Tapered Shape garantiert dieses Profil massig Spaß im Tiefschnee.

Zero: Stabil und ausgeglichen

Dieses Snowboardprofil liegt flach auf dem Schnee auf. Ein Zero Profil kombiniert die Vorzüge eines Rockers und eines Cambers. Ein Zero Snowboard hat dadurch einen stärkeren Kantengrip als ein Rocker und ist wendiger als ein Camber Board. Aufgrund dieser Balance findest du Zero Profile vor allem bei Freestyle und Jib Snowboards.

Hybrid Rocker: Ein Mix aus Stabilität, Grip und Auftriebskraft

Ein Hybrid Rocker hat ein Rocker Profil zwischen der Bindung und ein Camber Profil im Tip- und Tail-Bereich des Boards. Der Rocker ermöglicht es dem Snowboarder, das Brett einfach zu drehen und auf weichem Schnee zu gleiten, während der Camber für nötigen Kantenhalt sorgt. Ein Snowboard mit einem Hybrid Rocker Profil ist für alle Konditionen geeignet.

Hybrid Camber: Ideal für Freestyle

Ein Hybrid Camber hat ein Camber Profil unter deinem Körper und den Bindungen und ein Rocker oder Flat Profil an den Enden. Dieses Profil ist vor allem für Freestyle Snowboards geeignet. Du bekommst den Grip und die Kraft eines Cambers für erhöhte Geschwindigkeiten im Park und für hohe Sprünge auf unterschiedlichste Features. Das Rocker oder Flat Profil ist fehlerverzeihend, sodass du einen Sprung leichter ausfahren kannst, auch wenn die Landung nicht perfekt war.

3D Base Snowboards: Erhöhte Auftriebskraft, weniger verkanten und verbesserte Mobilität

Diese Snowboards sind nicht flach! Eine 3D Base bringt die Snowboard-Konstruktion auf das nächste Level. Die Kanten eines 3D geformten Snowboards sind im Tip und Tail-Bereich leicht aufgebogen, um eine "Löffelform" zu erreichen. Dadurch erhältst du eine größere Grundoberfläche für eine verbesserte Auftriebskraft im Tiefschnee. Ein 3D Base Profil ermöglicht agiles und einfaches Drehen des Boards sowie komfortablere Landungen auf hartem Schnee und ein neues Level an Mobilität im Park.

Pro Tipp

Die 3D Base funktioniert für mich am Besten auf der Piste und im Powder.

Oli
Oli
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Kapitel 5

Welche Snowboardlänge ist die Richtige für mich?

Die klassische Regel besagt, dass dein Snowboard bis zu deinem Kinn reichen sollte – es gibt jedoch einige Ausnahmen durch moderne Snowboard-Shapes. Freeride Snowboards können paradoxerweise sowohl kürzer als auch länger als die klassische Empfehlung gefahren werden. Ein Jib Board kannst du in der Regel kürzer fahren, so ist es leichter und schneller zu drehen.

Die Tabelle unten ist ein Leitfaden für die Länge eines All-Mountain Snowboards:

Körpergröße (cm) Gewicht (kg) Snowboardlänge (cm)
< 145 < 40 < 125
145 - 150 40 - 50 125 - 130
150 - 155 45 - 55 130 - 135
155 - 160 50 - 60 135 - 140
160 - 165 55 - 65 140 - 145
165 - 170 60 - 70 145 - 150
170 - 175 65 - 75 150 - 155
175 - 180 70 - 80 155 - 160
> 185 > 80 > 160

Snowboardlängen für Anfänger

Für den Anfang willst du dir das Snowboarden so leicht wie möglich machen. Eine simple Möglichkeit ist es, dein Snowboard etwas kürzer zu wählen. Es lässt sich leichter wenden und so lernst du schneller.

Die Tabelle unten ist ein Leitfaden für die Länge eines Snowboards für Anfänger:

Körpergröße (cm) Gewicht (kg) Snowboardlänge (cm)
< 145 < 40 < 120
145 - 150 40 - 50 120 - 125
150 - 155 45 - 55 125 - 130
155 - 160 50 - 60 130 - 135
160 - 165 55 - 65 135 - 140
165 - 170 60 - 70 140 - 145
170 - 175 65 - 75 145 - 150
175 - 180 70 - 80 150 - 155
> 185 > 80 > 155
Unterschiedlich lange Snowboards von Capita, Bataleon, Ride, Lib Tech, Burton, Nitro und GNU
Pro Tipp

Meine Snowboards gehen mir etwa bis zum Kinn - zum Kickerfahren darf es etwas länger sein für mehr Kontrolle, zum Railfahren etwas kürzer für mehr Wendigkeit.


Snowboardlänge für Freestyle und Jib

Ähnlich wie Einsteiger profitieren Jibber von kürzeren Snowboards. Sie lassen sich leichter spinnen und sind auch auf Rails einfacher zu handhaben.
Falls du eher große Kicker springst, dann solltest du ein längeres Snowboard wählen. Dies gibt dir mehr Stabilität. Orientiere dich dann besser an der Tabelle für All-Mountain Snowboardlängen.

Die Tabelle unten ist ein Leitfaden für die Länge eines Jib Snowboards:

Körpergröße (cm) Gewicht (kg) Snowboardlänge (cm)
< 145 < 40 < 123
145 - 150 40 - 50 123 - 128
150 - 155 45 - 55 128 - 133
155 - 160 50 - 60 133 - 138
160 - 165 55 - 65 138 - 143
165 - 170 60 - 70 143 - 148
170 - 175 65 - 75 148 - 153
175 - 180 70 - 80 153 - 158
> 185 > 80 > 158
Die breite Version der Capita DOA

Snowboardlänge für Freeride

Wenn es ums Freeriden geht, brauchst du viel Kontrolle und Auftrieb. Ein längeres Board hat eine größere Oberfläche und bietet die somit mehr Auftrieb im Powder. Durch die längere effektive Kante erhältst du zusätzlich mehr Kontrolle und Response – perfekt für aggressive Turns.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Freeride Snowboards, die kurz und sehr breit sind. Diese Boards haben bekommen durch ihre Breite viel Auftrieb und fühlen sich durch den angepassten Sidecut verspielt an.
Du erkennst sie sicher schon an ihrer Form. Lies dir bitte die Produktbeschreibungen dieser Snowboards für Informationen zur richtigen Größe durch. Vergleiche dann mit der Tabelle von den All-Mountain Snowboardlängen.

Die Tabelle unten ist ein Leitfaden für die Länge eines Freeride Snowboards:

Körpergröße (cm) Gewicht (kg) Snowboard Länge (cm)
< 145 < 40 < 135
145 - 150 40 - 50 135 - 145
150 - 155 45 - 55 140 - 150
155 - 160 50 - 60 145 - 155
160 - 165 55 - 65 150 - 160
165 - 170 60 - 70 155 - 165
170 - 175 65 - 75 160 - 170
175 - 180 70 - 80 165 - 175
< 185 < 80 < 175
Snowboarder flext sein Board am Hochkeil
Kapitel 6

Brauche ich ein Wide Snowboard?

Brauche ich ein Wide Snowboard?

Falls deine Schuhgröße EU 44 oder größer ist, empfehlen wir dir ein Wide Snowboard. Vergleiche dazu die Länge deines Snowboardboots mit der Mittelbreite des Snowboards – diese findest du in der Produktbeschreibung bei den Eigenschaften. Ist die Länge deines Boots gleich oder länger als die Mittelbreite des Snowboards ist, dann solltest du die Wide Version ausprobieren.

Kapitel 7

Welchen Flex soll mein Snowboard haben?

Ein Begriff, über den Snowboarder häufig reden, ist der Flex ihrer Boards. Aber was bedeutet das? Der Flex bestimmt wieviel Kraft erforderlich ist um das Board zu biegen. Ein weiches Board lässt sich demzufolge leichter biegen um Bewegungen einzuleiten als ein steifes.

Als Faustregel gilt: Je härter das Snowboard, desto mehr Kraft musst du beim Snowboarden aufbringen.


Wir haben unsere Snowboards nach weich, mittel und hart für dich unterteilt.

Fehlerverzeihender Fun

Weiche Snowboards sind besonders für Anfänger geeignet. Es lässt sich leicht biegen, was beim Turns einleiten sehr hilft. Aus dem gleichen Grund sind auch Tricks wie Presses und Ollies sind mit weichen Boards einfacher. Außerdem reagiert es nicht so schnell, wenn du mal einen Fehler machst.

Gerade lernende Freestyler schätzen ein fehlerverzeihendes Board, wenn ihre Landungen noch nicht ganz sauber sind.

All-Mountain Snowboarding

Snowboards mit mittlerem Flex sind sehr beliebt, weil sie so vielseitig sind. Sie befinden sich in der goldene Mitte zwischen fehlerverzeihend und aggressiv. Sie bringen die gewisse Härte mit, die deine Kanten beim Carven kontrolliert, sind aber nicht zu steif für Freestyle Tricks und Pisten cruisen. Kurz gesagt: sie sind perfekt für deine All-Mountain Abenteuer.

Fortgeschrittene Freestyler schätzen den zusätzlichen Support des mittleren Flex bei großen Kickern.

Geschwindigkeit und Performance

Steife Snowboards sind bestens geeignet für Freeriden, Splitboarden und natürlich mit Vollgas über die Piste heizen. Alle haben eins gemeinsam: du brauchst ultimative Kontrolle. Durch die Steifheit sind sie sehr reagierend und bieten absoluten Kantenhalt für die schnellsten Rider. Aber Vorsicht – diese Boards brauchen auch kraftvolle Rider.

Kapitel 8

Snowboard-Technologie: Was muss ich wissen?

Prduktbeschreibungen für Snowboards haben oft eine lange Liste mit technischen Eigenschaften und Spezifikationen. Manche dieser Informationen sind wichtig, um zu verstehen, wie dein Board funktioniert. Andere sind es weniger. In den nächsten Zeilen machen wir dich mit den wichtigsten Technologien und Features vertraut.

Passt mein Snowboard mit meinen Boots und der Bindung zusammen?

Passt alles zusammen? Eine weitere Frage, die wir ziemlich oft gestellt bekommen. Die Antwort lautet… wahrscheinlich! Mittlerweile gibt es zwei Arten Snowboard-Bindungen zu montieren: die Channel- und die traditionelle Insert-Methode. Die meisten Bindungen kommen entweder mit zwei Disks oder mit einer Disk, die auf beide Systeme passt. Solltest du hier Zweifel haben, kontaktiere gerne unseren Customer Service.

Burton Mystery Fish mit Malavita Bindungen, montiert in das Channel System

Wie macht mein Snowboard Turns?

Begriffe, die man gerne im Zusammenhang mit der Snowboard Performance verwendet sind Sidecut, Radius oder Sidecut Radius. Einfach gesagt, beschreibt der Sidecut, wie sich dein Snowboard im Schnee dreht. Ein größerer Sidecut Radius (ca.7,5-9) ermöglicht dir eine höhere Geschwindigkeit und lange Carves. Ein kleinerer (ca.6-7,5) hingegen ist leichter zu kontrollieren und ermöglicht dir so schnelle Turns.

Für deine Turns unverzichtbar

Für Turns braucht dein Board Stahl-Kanten, das ist klar. Doch es steckt mehr dahinter als nur das. Für Extra Grip verpassen manche Brands ihren Snowboards eine leicht gewellte Kante und verarbeiten sie so, dass sie zusätzliche Kontaktpunkte hat. So beißt sich dein Board in den Schnee, wie ein Sägemesser durch dein Steak und schenkt dir damit einen stärkeren Grip. Manche Boards haben verstärkte Kanten, entweder aus dickerem oder gehärtetem Stahl. Gerade einem Jib und Freestyle Board können Rails und Boxen dadurch weniger anhaben.

Kanten eines Snowboards

Sorgt dafür, dass alles smooth läuft

Bei Blue Tomato unterteilen wir Snowboard Bases in drei verschiedene Kategorien: Sintered, Extruded und Premium.
Die Extruded Base ist typischerweise die günstigste Variante, bedarf aber auch weniger Wartungsarbeiten: Sie ist ganz einfach zu reparieren und läuft auch dann, wenn sie nicht regelmäßig gewachst wird.
Eine Sintered Base ist härter und läuft schneller, erfordert aber auch ein bisschen mehr Arbeit. Solltest du sie beschädigen, kann die Reparatur schon knifflig sein. Außerdem sollte eine Sintered Base regelmäßig gewachst werden, damit sie auch schön schnell bleibt.

Das höchste aller Base Gefühle ist die Premium Base. Sie wird aus Materialien im World Cup Standard hergestellt und ist die Schnellste, die du finden kannst.
Extruded Bases werden meist für Beginner und Jib Boards verwendet. Zum einen, weil sie wenig gewartet werden müssen und zum anderen, weil sie leicht selbst zu reparieren sind.

Sintered Bases findest du oft auf Freestyle, Freeride und All-Mountain Snowboards – um schneller riden zu können. Die Top Splitboards, Freeride und All-Mountain Snowboards verwenden Premium Bases für unschlagbaren Speed.

Snowboards und ihre Bases von RIDE, Burton, Rome, Bataleon und Lib Tech

Fast so wie ein leckeres Sandwich

Was spielt sich eigentlich in meinem Snowboard ab? In einem 1 cm dicken Board kann so einiges stecken.
Holz ist die wichtigste Zutat für die meisten unserer Snowboards. Häufig wird es durch Fiberglas ergänzt, was für mehr Torsionssteife und Flex sorgt, indem es auf die gegenüberliegenden Winkel der Holzfaser laminiert wird. Weitere Materialien, die hier Anwendung finden, sind Carbon und Basalt für Steife, sowie Titanal, Kork und Gummi für Dämpfung. All diese Materialien werden übereinandergeschichtet und mit Epoxidharz verklebt. Für die Seitenwangen des laminierten Snowboards wird ABS Plastik verwendet, da dies sowohl wasserfest ist, als auch stoßdämpfend wirkt.

Closeup snowboard sidewalls

Wo bringe ich meine Bindungen an?

Das Setback bezieht sich auf die Position der Bindungen am Snowboard. Auf einem Twin Tip Snowboard sind die Bindungen normalerweise zentral positioniert, um dir sowohl das Rückwärts- als auch Vorwärtsfahren zu ermöglichen. Auf Directional Twin und Directional Shapes können die Bindungen ein Setback haben. Das heißt, dass die Bindungen näher am Tail sind, was zu einem besseren Aufschwimmen des Boards im Tiefschnee führt. Je größer also das Setback, desto besser macht sich dein Board im Powder.

Bataleon Surfer mit Switchback Bindungen mit großem Setback
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