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Wetsuits Kaufempfehlung Damen und Herren von Rip Curl

Wie eine zweite Haut

Du hörst das Rauschen des Ozeans schon in deinen Ohren, das Surfboard ist gewachst und das Einzige, was dir jetzt noch fehlt ist ein Neoprenanzug? Damit du dich im Produktdschungel nicht verirrst, haben wir einige Infos für dich zusammengestellt, die dir bei deiner Entscheidung für den richtigen Wetsuit helfen.

Vor allem beim Wellenreiten, aber auch bei anderen Wassersportarten wie Wakeboarden, Kiteboarden und Riversurfen schaffen Neoprenanzüge ein optimales Körperklima. Die breite Produktpalette reicht von Modellen für tropische Gewässer bis hin zu Anzügen für arktische Bedingungen. Damit du einen Anzug findest, der perfekt auf deine Bedürfnisse angepasst ist, gilt es einige Faktoren und deren Zusammenspiel zu beachten.

Die untenstehenden Punkte nehmen einen großen Einfluss auf die Wahl eines geeigneten Anzuges und passender Accessoires.

  • Wassertemperatur
  • Witterungseinflüsse
  • Eigenempfinden
  • Dauer des Aufenthalts im Wasser
  • Größe und Körperbau
  • Fluss oder Meer
  • Sandstrand oder Riff

Neoprenanzug und Gloves für kalte Temperaturen
Pro Surfer Gabriel Medina wartet gespannt auf die nächste Welle. Foto: Rip Curl.

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl deines Neoprenanzuges

Diese Tabelle veranschaulicht dir, welche Materialstärke für welche Bedingungen geeignet ist. Achte bitte bei den Angaben darauf, dass dies Durchschnittswerte sind. Bist du kälteempfindlich, dann skaliere die Temperaturangaben um 1-2°C nach oben.Weitere Einflussfaktoren sind

  • Außentemperatur
  • Sonnig oder bewölkt
  • Wind
Der niedrigere Wert in der nachfolgenden Tabelle geht von „guten“ Bedingungen und der höhere Wert geht von „schlechteren“ Umweltfaktoren aus.

Speziell bei längeren Surfsessions ist ein etwas dickerer Wetsuit als Schutz vor dem Auskühlen des Körpers empfehlenswert.

Materialstärke Wassertemperatur Booties Gloves Hood
Boardshorts, Lycra, Surf T-Shirt Ab 23°C optional
1 Millimeter Top oder Springsuit Ab 20°C bis 23°C optional
2 Millimeter Shorty/Kurzarm Ab 19°C bis 22°C optional
2 Millimeter Shorty/Langarm Ab 17°C bis 20°C optional
3/2Millimeter Steamer Ab 15°C bis 20°C optional
4/3 Millimeter Steamer Ab 13°C bis 18°C 3mm
5/4/3 Millimeter Ab 10°C bis 15°C 5mm 5mm 5mm

Die Kombination aus Materialstärke und Modell bildet das Schlüsselelement eines Neoprenanzuges. Weitere Faktoren wie Flexibilität und Verschluss-Möglichkeiten spielen ebenso eine wichtige Rolle. Je nach Wassertemperatur und Eigenempfinden, kannst du nach diesen Kriterien ein Modell aussuchen, das für deinen Gebrauch optimal geeignet ist.

Die Materialstärke ist in Millimeter angegeben. Diese ist am Torso in der Regel dicker, um eine optimale Wärmedämmung zu gewährleisten und an den Extremitäten dünner. Durch dieses Design genießt du genügend Bewegungsfreiheit und deine Körpermitte kühlt nicht aus.

Ein 3/2 Millimeter Wetsuit bietet dir am Körper eine Stärke von 3 Millimeter und an den Extremitäten 2 Millimeter.Ausgefallen kombinierte Modelle, wie ein 5/4/3 Millimeter Neoprenanzug, bestehen aus drei verschiedenen Stärken. Dabei befindet sich die höchste angegebene Zahl im Körperbereich, die mittlere findest du an den Extremitäten und die geringste an bewegungsintensiven Zonen wie den Schultern. Damit konserviert der Wetsuit Wärme und bleibt durch die dünneren Einsätze flexibel.

Vom Lycra bis zum Steamer

Das optimale Equipment ist perfekt auf die Wasser- und Außentemperatur angepasst, sitzt wie angegossen und ist dabei auch noch stylish. Von Lycras bis hin zu Winter-Steamers findet sich für jede Bedingung das optimale Modell!

Lycras, Rashguards und Neopren-Tops

Gerade für Surf-Sessions in tropischen Gebieten sind Lycras oder Surf T-Shirts die richtige Wahl. Sie bieten dir einen optimalen UV-Schutz und schützen dich vor unangenehmen Abschürfungen, die du dir durch das Wachs am Surfboard holen kannst. Kombiniere sie mit einem guten Sunblocker und schon kannst du deine Einheiten bei Wassertemperaturen ab 23°C genießen.

Bei langen Aufenthalten im Wasser kannst du selbst bei warmen Temperaturen schnell auskühlen. Dadurch verringert sich deine Leistungsfähigkeit und du musst früher aus dem Wasser. Um das zu verhindern, kannst du mit Tops, Vests oder Surf-Leggings – die dir eine Materialstärke von 1 Millimeter bieten – Abhilfe schaffen. Je nach deinem eigenen Empfinden wählst du sie ab 22°C bis zu ab 25°C.

Neoprenanzug-Modelle von Lycras für Springsuits bis Vests

Springsuits und Shorties

Springsuits und Shorties kommen in vielen verschiedenen Ausführungen und gerade Damen können hier aus dem Vollen schöpfen. Von Kurzarm-Suits mit Beinen bis zum Knie, bis hin zu Langarm-Suits ohne Beine findest du hier viele verschiedene Designs. Diese erfüllen nicht nur ihren Zweck, sondern sehen auch noch stylish aus.Diese Neoprenanzüge sind in der Regel mit Flatlock-Nähten ausgestattet. Dadurch dringt etwas Wasser in den Anzug ein und regelt deine Körpertemperatur optimal. Das Material schützt dich vor kühleren Windbrisen und bietet einen 100 Prozent UV-Schutz. Mit einer Materialstärke von 2 Millimeter sind sie für Wassertemperaturen über 20°C bestens geeignet. Bei schlechten und windigen Wetterbedingungen ist ein Langarm Shorty die richtige Wahl.

Steamer

Steamer bieten eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten. Sie haben lange oder kurze Ärmel und je nach Dicke kannst du sie bei Wassertemperaturen zwischen 5°C und 17°C verwenden. Spezielle Modelle sind mit Haube und Fütterung ausgestattet.

Anzüge mit einer Materialstärke von 3/2 Millimeter sind ideale Sommeranzüge für Wassertemperaturen zwischen 15°C und 20°C. Je nach Kälteempfindlichkeit, solltest du dich entweder für ein Modell mit kurzen oder mit langen Ärmeln entscheiden.

Mit einem 4/3 Millimeter Neo genießt du an kalten und windigen Tagen deine Surfs mindestens genauso wie im Hochsommer. Diese Anzüge halten dich warm und bieten dir dabei trotzdem noch viel Flexibilität. Zu diesen Modellen sind Booties, Gloves und Hauben mit einer Materialstärke von 3 Millimeter eine tolle Ergänzung.

Winter Wetsuits sind in der Regel mit einer Materialstärke von 5/4/3 Millimeter oder 5/3 Millimeter ausgestattet. Diese Wetsuits erfordern Temperaturen von 10°C und weniger. Dein Kaltwasser Setup kannst du mit folgenden – 5mm dicken – Accessoires ergänzen:

  • Hauben
  • Booties
  • Gloves 

Auf die Naht kommt es an!

Hersteller legen einen besonderen Fokus auf die Nähte. Flatlock, Blindstitch und Glued sind die Gängigsten. Je nach Modell und Preisklasse findest du eine der oben genannten Varianten oder eine Kombination daraus. Nähte werden von den Herstellern so platziert, dass sie so wenig wie möglich stören. Die Schulterpartie ist frei von Nähten. Damit genießt du mehr Flexibilität beim Paddeln und bleibst von Abschürfungen verschont.

Flatlock Nähte

Diese Nähte findest du an dünneren und günstigeren Modellen. Sie sind robust und nicht wasserdicht. Flatlock Nähte entstehen durch einen überlappenden Stich durch das Material. Patches vermeiden an kritischen Stellen das Aufplatzen der Nähte und verhindern Abschürfungen. Durch diese Naht dringt Wasser ein und sie sorgt bei warmen Bedingungen für eine optimale Regulation der Körpertemperatur.

Glued/Verklebt – und Blindstitched

Diese Art von Naht findest du meist an dickeren und teureren Modellen. Die Hersteller verkleben die Nähte zuerst und wenden danach den Blindstitch an, wobei das Material nie ganz durchstochen wird.

Die wichtigsten Fakten dieser Nähte:
  • Minimale Gefahr von Abschürfungen
  • Sehr flexibel
  • Wasserdicht
  • Getapte Nähte sind sehr strapazierfähig
  • Elastische Streifen entlang der Nähte sorgen für Komfort

Verschluss – Welcher Zip-Typ bist du?

Der komfortable Back Zip, ein super anpassbarer Chestzip oder der neue No Zip – hier gilt es ein Augenmerk auf die Vor- und Nachteile jedes Systems zu werfen, um für die jeweiligen Bedürfnisse, perfekt ausgestattet zu sein.

Verschlussarten von Neoprenanzügen von Back- über Chest- bis No-Zip

Backzip

Backzip Wetsuits kommen mit einem Reißverschluss, der von deiner Lendenwirbelsäule bis zum Nacken reicht. Durch die große Öffnung lassen sich Neos mit diesem Verschluss schnell an- und ausziehen. Ein am Verschluss angebrachter Riemen erleichtert dir das Öffnen und Schließen. Durch den langen Reißverschluss ist der Neoprenanzug insgesamt weniger flexibel und am Reißverschluss kann Wasser eintreten. Gerade in kälteren Gewässern solltest du dieses System meiden.

Chestzip

Chestzips kommen mit einem Reißverschluss an der Brust und bieten dir zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten. Damit sitzt der Anzug perfekt und du kannst deine Surf Sessions ohne kalte Spülungen genießen. Neoprenanzüge mit diesem System sind flexibler, da sie im Schulter- und Rückenbereich mit durchgehenden Neopren ausgestattet sind. Ein Nachteil besteht in der schwierigeren Handhabung, da die Öffnung im Vergleich zu Backzip Modellen kleiner ist, wodurch der Einstieg schwieriger ist.

No Zip

No Zip Wetsuits kommen ohne Reißverschluss aus. Durch dieses Design kann es nicht passieren, dass du mit einem kaputten Reißverschluss am Strand stehst. Außerdem bieten sie dir ein Maximum an Flexibilität, das du gerade bei langen und paddelintensiven Sessions genießen kannst. Einen kleinen Nachteil birgt dieses System allerdings. Das An- und Ausziehen ist erheblich schwieriger als bei herkömmlichen Modellen und durch das Ausdehnen des Materials kann es schneller zu Schäden kommen.

Größentabellen – Wie angegossen ist genau richtig!

Die goldene Regel beim Kauf: Wetsuits müssen eng anliegen, dürfen aber in der Bewegung nicht einschränken.

  • Ist der Neoprenanzug zu klein, fällt das Paddeln um ein vielfaches schwerer.
  • Ist er zu groß, sammelt sich Wasser im Inneren und du kühlst schnell aus.
Auch wenn es Zeit in Anspruch nimmt, ist es wichtig, dass du dich abmessen lässt. Mit der Hilfe einer zweiten Person kannst du genaue Ergebnisse erzielen.

In den Größentabellen findest du folgende Angaben:
  • Körpergröße
  • Brustumfang
  • Taillenumfang
  • Ärmellänge
  • Innenbeinlänge
  • Körpergewicht

Der Anzug muss, speziell an der Lendenwirbelsäule gut anliegen. Ist das nicht der Fall, ist der Neo zu klein und behindert dich in deinen Bewegungen. An den Extremitäten sollte er direkt an den Knöcheln und Handgelenken abschließen.

Du findest Zwischengrößen die deine Auswahl erleichtern. Diese werden von den Herstellern mit Small oder Tall angegeben und beziehen sich auf die Körpergröße, während sich die reguläre Größe auf den Körperbau bezieht. Ein M/T Wetsuit ist demnach ein Medium Anzug in der Tall Ausführung. Größentabellen findest du bei uns im Webshop.

Der passende Wetsuit um perfekt aufs Surfboard zu kommen
Profi Surfer Gabriel Medina trotzt den eiskalten Temperaturen im Rip Curl Flashbomb Wetsuit. Foto: Rip Curl

Pflege und Reinigung

Die Waschmaschine ist für Wetsuits ein Ort des Grauens. Genauso hängen sie nicht gerne in der prallen Sonne und auf schmalen Wäscheleinen rum. Da ein stinkiger, feuchter und schmutziger Neo keine Lösung ist, schaffen spezielle Reiniger hier Abhilfen.

Neopren ist gegenüber punktuellen Belastungen empfindlich und kann sich im schlimmsten Falle verformen. Versuche ihn über einen breiten Balken oder ähnliches zu hängen und vermeide dabei eine intensive Sonneneinstrahlung, um das Material zu schonen. Es empfiehlt sich den Neoprenanzug nach einiger Zeit umzudrehen damit er innen und außen trocken wird. Generell solltest du ihn erstmal Inside-Out aufhängen, um bei der nächsten Runde einen trockenen Anzug genießen zu können.

Neopren ist nicht gleich Neopren

In den letzten Jahren hat sich vor allem in Sachen Flexibilität und Qualität viel verändert und die Hersteller erzielten riesen Vorschritte. Grundsätzlich wird zwischen Einsteiger und Performance Neoprenanzügen unterschieden. Je nach Preisklasse variiert hier vor allem die Qualität des Neoprens.

Performance Modelle sind mit einem hochwertigen Neoprengemisch ausgestattet. Diese Materialien bieten dir folgende Vorteile:

  • flexibler
  • bietet mehr Auftrieb
  • leichter
Einsteigermodelle sind meist robuster gestaltet. Die Kniebereiche sind bei diesen Wetsuits oft zusätzlichverstärkt, damit die ersten Take-Off Versuche nicht gleich einen kaputten Neoprenanzug zur Folge haben. 

Booties, Gloves und Hauben

Gloves und Wetsuit von Ripcurl für Herren auch für kühlere Gewässer
Matt Wilkinson aka Wilko. Foto: Rip Curl

Zum Surfen am Riff, sind spezielle Reef - Booties eine ideale Ergänzung. Die robuste Gummisohle schützt deine Füße vor Reefcuts, Seeigel und anderen Gefahren im Meer. Dünnes Neopren stellt sicher, dass du nicht überhitzt.

Booties mit 3 – 5 Millimeter sind für kalte Gewässer optimal. Da deine Füße beim Surfen meist direkten Wasserkontakt haben kühlen sie schnell aus und die Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt. Sie sind mit einer rutschfesten Sohle und Klettverschlüssen ausgestattet. Zusätzlich bieten sie dir Schutz gegen Verletzungen.

Gloves sind eine gute Ergänzung zu deinem Winter Neoprenanzug. Sie sind als Mittens, 3-Finger Modelle oder reguläre 5-Finger Modelle erhältlich. Die Mittens halten dich im Vergleich am wärmsten, schränken aber die Feinmotorik ein.

Hauben bieten einen guten Schutz gegen kalten Wind und Wasser. Je nach Außen- und Wassertemperatur kannst du dich zwischen Hoods, die du am Nacken direkt unter den Wetsuit platzieren kannst, Hauben, die ausschließlich deinen Kopf bedecken oder Lycras mit fest vernähter Haube entscheiden.







Riversurf

Das Surfen von stehenden Flusswellen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In Sachen Ausrüstung ist es wichtig, auf die Gegebenheiten dieser Wellen einzugehen.

Da du beim Riversurfen meist mehr Zeit an der Luft als im Wasser verbringst, solltest du auch die Außentemperatur bei der Wahl des richtigen Neoprenanzuges mit einbeziehen. Wetsuits mit einem Gummi-Einsatz an der Brust schützen dich außerhalb des Wassers vor Wind und Wetter. Da du beim Riversurfen oft mit unbekanntem Untergrund konfrontiert bist und neben dem Fluss retour zum Einstieg gehen musst, sind Booties die optimale Ergänzung. Sie halten deine Füße warm und bieten dir noch zusätzlichen Schutz. Auch Hauben und Gloves sollten in deinem Setup nicht fehlen. Immerhin kann man stehende Wellen das ganze Jahr genießen.