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Kaufberatung für Skischuhe und Tourenskischuhe

Skischuhe: Die Kraftübertragung deiner Beine auf die Bindung

Oft werden die Skischuhe als der wichtigste Teil im ganzen Skiing Setup bezeichnet. Ihre komfortable Passform ist die Voraussetzung für einen angenehmen Stand. Nur wenn dieser natürlich ist, hat der Skitag das Potential, hervorragend zu werden.

Die Skischuhe übertragen deine Muskelkraft und Beinbewegungen an die Bindung, welche die Kraft an den Ski weiterleitet. Als Ausgangspunkt für Bewegung und Kraftübertragung muss daher ein spezieller Fokus auf Design, Funktion und Materialauswahl bei der Herstellung von Skischuhen gelegt werden. Hersteller wie Atomic, Full Tilt und Salomon setzen daher auf Komponenten von höchster Qualität und treiben die Entwicklung neuer Skischuhsysteme jährlich voran.

  1. Rider Typ: dein Vorhaben auf dem Berg
    1. Freeride & All-Mountain Skischuhe
    2. Freestyle & Jib Skischuhe
  2. Flex: der Biegungswiderstand der Skischuhe
  3. Größe: die passende Skischuhgröße
    1. Länge: die Länge deines Fußes von Ferse bis Zehen
    2. Breite: die Breite der Leistenweite
  4. Innenschuh: High Tech für Komfort und Wärme
    1. Atomic – Memory Fit
    2. Full Tilt – Quick Fit™ Liner Technology, 3-Piece Design
    3. Salomon – Custom Shell 360°, My Custom Fit 3D
    4. Einlegesohle: die Verbesserung für deine Fußstellung
  5. Außenschuh: die Schale des Skischuhs
    1. Schnallen: das Verschlusssystem des Skischuhs
    2. Full Tilt: der Schuh mit den Kabeln
  6. Skischuhsohlen: Kompatibilität mit Bindungen

1. Rider Typ: dein Vorhaben auf dem Berg

Wie bei den Ski selbst werden die Skischuhe kategorisiert. So ergeben sich Unterschiede zwischen Freeride & All-Mountain und Freestyle & Jib Skischuhen. Sie müssen dem jeweiligen Riding Style standhalten und gleichzeitig höchsten Komfort garantieren. Mehr Informationen darüber findest du in den folgenden Rubriken.

Full Tilt 3-Piece Skischuh (Schuh, Liner, Zunge) in limitierter Auflage
Full Tilt 3-Piece Skischuh (Schuh, Liner, Zunge) in limitierter Auflage

1.1 Freeride & All-Mountain Skischuhe

Freeride Skischuhe gibt es in zwei möglichen Ausführungen, zum einen mit einem Fokus auf den Aufstieg, zum anderen mit einem Fokus auf die darauf folgende Abfahrt.

  • Aufstiegsorientierte Skischuhe sind leichter und ermöglichen ein einfacheres Gehen. Ihre Sohlen sind zumeist mit Gummi überzogen, um auf eisigen und steilen Stellen Halt zu bieten.
  • Abfahrtsorientierte Skischuhe hingegen bieten mehr Stabilität und Kontrolle für eine reaktionsfreudige Skiführung bei der Abfahrt.

Beide Arten von Ski Boots müssen gleich mehrere Aspekte abdecken:

  1. Im Gelände sind sie belastbar für die unterschiedlichsten Schneebedingungen. 
  2. Sie bleiben sportlich für schnelle, anspruchsvolle Abfahrten.
  3. Sie besitzen eine interne Polsterung, um Schläge zu dämpfen.

Und solltest du auf Touren oder Hiken gehen wollen, …

  • … sind sie komfortabel und beweglich für den Aufstieg.
  • … sind sie kompatibel mit Tourenbindungen.
  • … erlauben sie einen möglichst normalen Gang ohne Ski, um unwegsames Gelände zu überwinden.
Dank der heutigen Technik sind hervorragende Kombinationen aus aufstiegs- und abfahrtsorientierten Schuhen vorhanden. So musst du fast keine Kompromisse mehr eingehen und kannst in beide Richtungen am Berg deine Performance steigern.

1.2 Freestyle & Jib Skischuhe

Freestyle und Jib Schuhe sind heftigen Dreh- und Sprungbewegungen ausgesetzt. Daher müssen sie diese gut verkraften und so wenig wie möglich einschränken. Ein weicherer Flex als bei Freeride Ski Boots ist daher Standard.

Folgende Attribute sollten bei Freestyle Skischuhen vorhanden sein:

  1. Ein gutes Gefühl für die Bewegungsinitiierung
  2. Gute Dämpfungseigenschaften
  3. Schnallenanordnung für bequeme Landungen
  4. Weniger Schnallenverschlüsse, dafür Klettverschlüsse
  5. Stylisches Design
  6. Weicherer Flex für impulsive Absprünge

2. Flex: der Biegungswiderstand der Skischuhe

Wie bei Ski selbst wird die Steifigkeit des Skischuhs mit der Flexzahl ausgedrückt. Diese beschreibt wie schwer es fällt, den Skischuh nach vorne zu biegen. Oder besser wie viel Widerstand der Skischuh der Vorwärtsbewegung deines Schienbeins entgegensetzt. Je höher diese Zahl ist, desto steifer ist der Schuh – bedeutet also, er verbiegt sich nur mit hohem Kraftaufwand.

Die Hersteller verwenden leider keinen einheitlichen Flex Index. So kann es vorkommen, dass ein Hersteller die Flexzahl von 50 bis 130 angibt, während ein anderer den Flex mit 1 bis 10 kennzeichnet. Deshalb ist es am einfachsten, auf eine Beschreibung wie soft > medium > stiff > super stiff zu achten.

Bei der Wahl des zu dir passenden Flex werden

  • dein Fahrkönnen,
  • dein Fahrverhalten, Terrain, Geschwindigkeit, vorwiegende Schneebedingungen und
  • deine Größe sowie dein Körpergewicht zur Bestimmung herangezogen.

Flex
4 bzw. bis 80 6 bzw. 90-100 8 bzw. 110-120 10 bzw. 130+
Eigenschaften Soft Medium Stiff Super Stiff
Fahrkönnen Anfänger Fortgeschritten Könner Experte
Terrain Jib/Freestyle Freeride/All-Mountain harte Pisten/Race
Geschwindigkeit gemütlich mittel hoch
Schneebedingungen weich/mittel hart
Körpergröße klein mittel groß
Gewicht leicht mittel schwer

Diese Tabelle zeigt dir, für welche Eigenschaften welcher Flex empfohlen wird. Befinden sich deine Werte in unterschiedlichen Zellen, nimmst du am besten das Mittelmaß. So nehmen beispielsweise Pro Freestyler einen steiferen/härteren Flex und Freeride Rookies einen medium bis medium-stiff Flex.

Körpergröße und Gewicht spielen auch eine erhebliche Rolle, denn je größer du bist, desto länger ist deine Hebelwirkung. Mit längeren Hebeln und mehr Gewicht verbiegst du deine Skischuhe einfacher. Deswegen solltest du dabei zu einem steiferen Flex greifen.

Skischuh mit vier Schnallen von Nordica
Skischuh mit vier Schnallen von Nordica

3. Größe: die passende Skischuhgröße

Ein Skischuh muss perfekt passen, ganz klar. Nur so bekommst du einen angenehmen Stand sowie die energiegeladene Kraftübertragung. Die Passform ist die oberste Priorität für Komfort, allerdings können Flex, die verschiedenen Bestandteile und das Material ebenfalls zu erhöhtem Komfort beitragen.

3.1 Länge: die Länge deines Fußes von der Ferse bis zu den Zehen

Wie groß sollte der Skischuh letztendlich sein? In fahrtypischer Haltung im geschlossenen Zustand sollten deine Zehen vorne nicht anstoßen und sich bewegen können. Richtest du dich auf – deine Ferse verschiebt sich dabei ein wenig nach vorne – sollten deine Zehen leicht anstoßen. Berühren deine Zehen den vorderen Bereich im Stehen nicht, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schuh zu groß ist. Ein passender Skischuh lässt sich zudem für den perfekten, soliden Halt leicht schließen. Es sollte keine übermäßige Kraft nötig sein, um durch übertriebenes Zuschnallen einen stabilen Halt zu bekommen – auch hier wäre der Skischuh zu groß.

Bei der Wahl der Skischuhgröße kommt dir das Mondopoint System zur Hilfe. Dafür misst du einfach die Länge deines Fußes in Zentimeter von der Ferse bis zum längsten Zeh. Runde deine Länge auf die nächste Mondopoint Größe auf.

Solltest du für gewöhnlich eine etwas weniger aggressive Fahrweise an den Tag legen, addierst du für mehr Komfort nochmals 0,5 bis 1 cm zu deiner Mondopoint Größe hinzu. Mithilfe der folgenden Tabelle hast du somit eine theoretische Grundlage zur Auswahl deines Ski Boots. Wir empfehlen dir allerdings, dass du deinen zukünftigen Skischuh persönlich bei uns im Blue Tomato Shop anprobierst, um die bestmögliche Passform zu bekommen.

Mondopoint in cm Fußsohlenlänge: Umrechnungstabelle
EU 35,5 36 37 37,5 38 39 39,5 40 41 41,5 42 42,5 43 44 44,5 45 46 46,5 47 47,5 48 49 49,5
UK 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5 10 10,5 11 11,5 12 12,5 13 13,5 14
Mondopoint 22,5 23 23,5 24 24,5 25 25,5 26 26,5 27 27,5 28 28,5 29 29,5 30 30,5 31 31,5 32
Junior 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

3.2 Breite: die Breite der Leistenweite

Wie breit sollte der Skischuh sein? Wird von der Breite gesprochen, bezieht man sich auf die breiteste Stelle des Fußes, die Leistenweite. Diese ist in Millimeter angegeben z.B. 92 mm oder 103 mm.

Ein Skischuh bis 99 mm hat eine geringe Leistenweite, 99 bis 101 mm bezeichnet man als medium und alles über 102 mm kann als Skischuh mit breiter Leistenweite bezeichnet werden. Wähle am besten einen Schuh, der deiner Fußbreite am nächsten kommt für eine optimale Kraftübertragung. Engere Skischuhe sind in der Regel für Racing und High Performance gedacht, da sie den besten Fersenhalt bieten. Solltest du aber keine schmalen Füße haben, werden diese Schuhe schnell unangenehm. Wenn du also nach höchster Performance suchst, wähle eher einen schmaleren Schuh. Sei dir aber darüber im Klaren, dass du dabei eventuell etwas an Komfort einbüßt.

Es mag anfangs verlockend sein, einen etwas lockereren und längeren Skischuh zu wählen, da sich dieser im ersten Moment komfortabler anfühlt. Dies ist jedoch ein beliebter Anfängerfehler. Sobald der Liner eingefahren ist, wird dein Fuß mehr und mehr Platz im Schuh haben. Das führt dazu, dass du versuchst, deinen Schuh mit den Zehen festzuhalten oder du rutschst im Schuh hin und her und stößt an seine Kanten, was zu weniger Komfort und eventuell auch richtigen Schmerzen führen kann.

4. Innenschuh: High Tech für Komfort und Wärme

Der Innenschuh ist einer der wichtigsten Teile des Skischuhs, da er direkt mit deinem Fuß und Unterschenkel in Berührung kommt.

Er hat die Aufgabe, deinen Fuß warm, trocken und entspannt zu halten. Kälte und Nässe dürfen unter keinen Umständen durch den Innenschuh dringen, denn dies hätte fatale Folgen für deine Gesundheit und den Spaß - keiner möchte mit nassen, frierenden Zehen den Tag am Berg ausharren. Jedoch darf sich auch innerhalb des Innenschuhs kein schlechtes Klima bilden. Übermäßige Wärme bringt den Fuß ins Schwitzen und das ist ebenfalls nicht sehr angenehm. Deshalb sollte das Material über eine atmungsaktive Membran verfügen, die den Fuß klimatisiert.

Auch der Komfort kommt nicht von ungefähr. Auch dafür sorgt der Innenschuh im Wechselspiel mit den äußeren Teilen deines Skischuhs. Da jedoch jeder Fuß anders gebaut ist, haben sich Hersteller Einiges einfallen lassen. Individuelle Anpassung heißt das Stichwort. Die wärmende Fütterung umschließt deinen Fuß und Unterschenkel und kann individuell mithilfe eines speziellen Ofens angepasst werden. Der Ski Boot ist somit individuell auf dich abgestimmt und bietet allerhöchsten Komfort.

Dalbello Ski Boot
Dalbello Ski Schuh

4.1 Atomic – Memory Fit

Atomic setzen unter anderem bei den Modellen Hawx und Redster für die beste Passform auf die Memory Fit Technologie. Dabei werden die Skischuhe in einem speziellen Ofen erhitzt. Anschließend steigst du mit deinen Skisocken in die Schuhe. Während du nun in den Schuhen stehst, passen sich Innenschuh, Schale und Manschette exakt deiner Fuß- und Unterschenkelform an. Durch die darauffolgende aktive Abkühlung der Schuhe, während du noch immer in ihnen stehst, „merken“ sich die Skischuhteile deine Fußform. So werden Druckpunkte und Reibungsstellen verhindert und du erhältst einen perfekten, individuellen Fit.

4.2 Full Tilt – Quick Fit™ Liner Technology, 3-Piece Design

Full Tilt setzen bei ihren Skischuhen auf die größtmögliche Personalisierung mit einem einfachen Konzept: alle Teile des Ski Boots sind separat erhältlich, was Reparaturen und Einstellungsveränderungen wie den Flex der Teile ermöglicht. So passt du die innovative, leichte 3-Piece Schale genau an deine Vorstellungen an.

Der Intuition® Closed Cell Schaum ist das Baumaterial für die Innenschuhe mit Quick Fit™ Technologie von Full Tilt. Durch diesen speziellen Schaum passt sich der Innenschuh durch die Körperwärme zu 100% an deinen Fuß an. Full Tilt setzt sogar noch einen drauf: die Schaumstoffbauweise macht die Innenschuhe komplett luftdicht. So bleiben die Füße wie in einem Neoprenanzug warm.

4.3 Salomon – Custom Shell 360°, My Custom Fit 3D

Auch bei Salomon kannst du den Skischuh perfekt auf deine Fußform abstimmen. Durch thermische Verformung erhältst du deine individuelle Passform für ein nie dagewesenes Tragegefühl. Zusätzliche Dämpfungspads, gepolsterte Bereiche, verstärkte Schalenregionen mit innovativen Materialien machen Salomons Skischuhe zu wahren Wunderwerken der Skischuhtechnik.

4.4 Einlegesohle: die Verbesserung für den Stand

Wie bei Straßenschuhen kannst du mit Einlegesohlen deinen Stand verbessern und etwaige Fehlstellungen ausgleichen oder Druckstellen vermeiden. Manche lassen sich individuell an deinen Fuß anpassen oder erhöhen einfach den Komfort, indem sie deine Fußsohle weich betten.

Auf jeden Fall erhöhst du mit guten Einlagen deine Stabilität und den Komfort für einen natürlicheren Stand auf deinen Skiern.

5. Außenschuh: die Schale des Skischuhs

Der Außenschuh ist die Schale des Skischuhs, mit der alle wichtigen Komponenten verbunden sind. Sie besteht aus hochqualitativen Kunststoffen, um allen Belastungen am Berg zu widerstehen und deine Kraft optimal auf die Bindung zu übertragen.

Touring Skischuh von Atomic
Touring Skischuh von Atomic

5.1 Schnallen: das Verschlusssystem des Skischuhs

Mit Schnallen und Klettverschlüssen wird dein Skischuh verschlossen. Zusammen mit dem Innenschuh umschließt dann die Schale passgenau deinen Fuß.

Ein genauerer Blick auf die Verschlusssysteme zeigt aber auch deren Unterschiede:

  • Anzahl der Schnallen
  • Verstellung der Schnallenlänge
  • Winkel bzw. Ausrichtung der Schnallen
  • Position der Schnallen
  • Schnallenmaterial
  • Klettverschlussband

Am geläufigsten sind vier Schnallen pro Skischuh, manche Modelle (speziell Freestyle) kommen mit nur zwei bis drei aus. Durch die Verteilung der Schnallen auf der Außenschale lässt sich der Skischuh gezielt enger stellen und somit verschließen. Wichtig hier ist die mögliche Verstellung des Schnallensystems, was zum einen durch Anpassen der Schnallenlänge geschieht (wie eng oder lose du die Schnalle einstellst) und zum anderen durch den Winkel der Schnallen. Umso feiner sich die Schnallen variieren lassen, desto präziser kannst du den Schuh verschließen und dir deine Komfortzone einrichten.

Manche Hersteller erlauben es dir, die Schnallenposition anzupassen, andere wiederum montieren ihre Schnallen fix. Achte in jedem Fall darauf, dass du komfortabel einsteigen kannst und der Zug sich gleichmäßig auf die Schale verteilt. Durch gleichbleibende Winkel reduzieren sich Spannungen im Material und du bekommst einen gleichmäßig verteilten Halt.
Auch das Schnallenmaterial spielt eine wichtige Rolle, sind sie doch an den exponiertesten Stellen der Skischuhe befestigt. Aus diesem Grund nutzen Hersteller meist stabiles Aluminium oder widerstandfähigen Kunststoff, um die nötige Langlebigkeit zu garantieren.

Nicht alle Skischuhe haben ein Klettverschlussband auf Höhe des Einstiegs. Dieses ist jedoch sehr praktisch, da es für zusätzlichen halt am höchsten Punkt des Skischuhs sorgt. Außerdem kann das Skischuhpaar beim Transport durch den Klettverschluss zusammengehängt und über die Schulter gehängt werden. 

5.2 Full Tilt: der Skischuh mit den Kabeln

Bei Full Tilt gibt es neben den traditionellen Schnallen noch ein Kabelsystem. Bei diesem wird ein Kabel um einen Haken geführt und auf der gegenüberliegenden Seite wieder fixiert. Dadurch kannst du den Fit präzise bestimmen und Druckstellen vermeiden.

6. Skischuhsohlen: Kompatibilität mit deiner Bindung

Äußerst wichtig beim Skischuhkauf ist die Kompatibilität mit deiner Bindung. Es gibt unterschiedliche Sohlensysteme auf dem Markt, die nicht zu jeder Bindung passen, obwohl der Trend immer mehr zu einem universellen Standard tendiert.

Tech Bindungen verlangen einen Skischuh mit speziellen Fersen und Zehenschlitzen. Diese Form ist besonders bei Dynafit zu finden. Du solltest daher bei diesem Hersteller genau auf Kompatibilität von Bindung und Schuh achten.

Obwohl normale Skischuhe mehr und mehr auch als Touringskischuhe geeignet sind, ist auf den Unterschied zwischen Tourenskischuh und normalem Skischuh zu achten. Aufstiegsorientierte Tourenskischuhe sind leichter als abfahrtsorientierte. Daher büßen sie gegenüber diesen Stabilität und Kontrolle über die Skiführung ein, bieten jedoch mehr Komfort beim Hiken zum Beispiel.

„Walk To Ride“ oder einfach WTR ist das neue Zauberwort für Skischuhsohlen. Diese strapazierfähigen WTR Gummisohlen sorgen für Grip und sind leicht abgerundet. Dadurch kann dein Fuß möglichst ergonomisch abrollen, was für ein leichteres Gehen in Skischuhen sorgt. Achte darauf, dass deine Bindung WTR-kompatibel ist.

Freeride Touringskischuhe haben meist auswechselbare Sohlen. So sind deren Sohlen für Touring und Freeride Action geeignet und passen durch den Sohlenwechsel gleichzeitig auch in Pistenbindungen. Damit bist du nicht an einen Bindungstypen gebunden und kannst mehrere Bindungssysteme nutzen.