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Eine Reihe Snowboard Boots von Vans, ThirtyTwo, adidas Snowboarding, DC und Burton

Snowboardboots

Buyer's Guide

Pro Advice

Deine Boots entscheiden darüber, wie dein Tag verläuft. Deshalb sollten sie auch genau auf deine Füße, zu deinem Riding Style und dem Rest deines Set-ups passen. Wenn meine Füße happy sind, bin ich es auch!

Alex
Alex
Skate & Snowboard Buyer

Kapitel 1

Welche Boots passen zu mir?

Auf der Suche nach Snowboardboots solltest du dich als allererstes fragen: „Wie (gut) ride ich?“. Ein Einsteiger zum Beispiel hat andere Ansprüche als ein Fortgeschrittener, Park- oder Freeride Snowboarder.

Wähle deinen
Riding Style
  1. Beginner
  2. Fortgeschritten
  3. Freestyle
  4. Freeride

Beginner Snowboardboots

Als “Neuling” im Boardsport und mit nur wenigen Wochen Erfahrung im Schnee zählst du zu den Beginnern. Um Fortschritte zu sehen, ist es wichtig, dass du es immer schön bequem und warm hast. Beginner Snowboardboots zeichnen sich durch eine einfache und leicht verstellbare Schnürung aus.  Zudem sind diese Boots flexibler als andere, damit du deine Knie leichter über deine Zehen beugen kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen, dein Board zu kontollieren.

Snowboard Instructor and beginner snowboarders in Obertauern

Fortgeschritten und All-Mountain

Je besser du auf dem Board wirst, desto mehr wirst du dich vielleicht danach sehnen, auch den Rest des Berges zu erkunden. Im Gegensatz zu deinen Anfängen brauchst du nun einen Boot, der dich schneller und aggressiver riden lässt und auf verschiedenen Terrains unterstützt. Ein All-Mountain Boot ist dafür gemacht, den ganzen Berg zu erkunden. Hier ist Vielseitigkeit gefragt. Steifer als ein Beginner Boot, unterstützt er dich beim schnellen Riden, ist aber auch weich genug für den Park.

Freestyle und Jib

Falls du deine Zeit am liebsten im Park, auf Kickern oder Rails verbringst, brauchst du definitiv einen Boot, der das unterstützt. Ein weicherer Boot schenkt dir einen versöhnlichen Flex bei harten Stoßwirkungen. Außerdem sorgt er für mehr Hebelwirkung auf dein Board, was sich nicht nur beim Pressen auf Rails gut macht. Freestyle und Jib Boots sind häufig mit schockabsorbierenden Materialien im Fersenbereich, Fußbett oder auf der Sohle ausgestattet.

Freeride und Splitboarden

Sollte dich das Snowboard immer mal wieder in Richtung Powder und Backcountry locken, haben wir ebenfalls das passende Schuhwerk für dich. Diese Boots bieten dir den Support, den du brauchst, um schnell durch den Powder zu riden. Weitere Features dieser Boots umfassen Vibram® Sohlen und wiederstandsfähige Außenschuhe, sowie robuste Fersen- und Zehenbereiche. Damit deine Füße auch beim Wandern durch Schnee und über Felsen geschützt sind.

Kapitel 2

Welchen Flex braucht mein Snowboardboot?

Rund um das Thema Snowboard-Equipment fallen häufig die Begriffe „Flex“ oder „Stiffness“. Einfach gesagt, bestimmen sie, wie leicht sich deine Boots biegen lassen. Um Turns zu machen, musst du die Knie über deine Zehen beugen können. Der Grad der Steife bestimmt, wie viel Widerstand gegen diese Bewegung hält. Wir bewerten unsere Boots von soft über medium bis stiff. Die meisten Brands aber bewerten ihre Boots von 1 – 10. Deshalb haben wir auch die nummerischen Werte für dich abrufbereit.

  1. Soft
  2. Medium
  3. Stiff

Soft: Flex 1-4

Snowboardboots mit leichterem Flex sind weniger streng zu deinen Schienbeinen. Das heißt, sie erfordern weniger Energie bei Turns und sind angenehmer zu tragen. Vor allem Anfänger lernen das schnell zu schätzen. Doch auch beim Freestylen und Jibben sind diese Eigenschaften von Vorteil. Sprünge und Rails zu landen ist mit einem weichen Boot nämlich um vieles leichter.

Michael Mayer pressing a tail slide in Nordekette Innsbruck with soft boots

Medium: Flex 4-7

Boots mit einem Medium Flex sind für viele Rider genau richtig. Fortgeschrittene schätzen den extra Support, den ihnen dieser Boot schenkt. Ein All-Mountain Rider bekommt dadurch die Freiheit überall zu fahren und ein Freestyle Rider braucht ihn, um noch größere Kicker in Angriff zu nehmen.

Blue Tomato Team Rider Dominik Wagner taking air with medium boots

Stiff: Flex 7-10

Manche von uns gehen das Leben etwas härter an. Als schneller Rider, der tiefe Carving Spuren im Schnee hinterlässt, wirst du die Kontrolle lieben, die dir ein Boot mit steifem Flex schenkt. Dasselbe gilt für das Freeriden im Backcountry, denn hier unterstützt dich dieser Boot wie kein anderer. Splitboard Boots sind ebenfalls steif, um dir den Aufstieg zu erleichtern.

Splitboarding in the backcountry with stiff snowboard boots
Kapitel 3

Welche Schnürsysteme gibt es?

Was dir bei einem Snowboardboot vermutlich als erstes ins Auge springt, ist die Art, wie er geschnürt ist. Hier kann es sich um eine klassische Schnürung, ein Schnellschnürsystem oder BOA® handeln. Wir klären dich über alle drei Arten auf, damit dir die Entscheidung leichter fällt.

  1. Traditionell
  2. Speed Lacing
  3. BOA®

Traditionelle Schnürung

Die traditionelle Schnürung besteht aus Schuhbändern, ähnlich zu jenen deiner Sneaker und Winterboots, nur robuster. Diese Bänder sind ganz leicht zu schnüren - wenn du weißt, wie das Schuhbinden funktioniert, kann dich hier nichts schocken.
Boots mit einer traditionellen Schnürung sind meist günstiger und können jederzeit und ganz einfach verstellt und angepasst werden. Die Bänder lassen sich zusammenziehen und lockern und sind leicht auszutauschen.

Thirtytwo Lashed Santa Cruz Collab Boots mit traditioneller Schnürung

Speed Lacing

Dieses System schenkt dir schnell festen Halt in deinen Boots. Meistens besteht es aus einer unteren und einer oberen Zone, die jeweils mit Nylon Bändern ausgestattet sind und separat geschnürrt werden können. Um möglichst schnell die perfekte Passform zu finden, kannst du diese Bänder mithilfe eines Pullers am oberen Teil des Boots zusammenziehen und befestigen. Auch der Innenschuh arbeitet bei den meisten Systemen mit so einem „Quick Pull“.

Nitro Crown TLS Snowboard Boots mit Speedlacing

BOA®

Das BOA® System ist das jüngste Mitglied in der Familie der Schnürungen und garantiert dir einen bombenfesten Sitz sowie ein superleichtes Anpassen deines Boots. Dafür sorgen die BOA® Drehverschlüsse und Seile. Es gibt single, double und triple BOA® Systeme, mit denen du je nach Art unterschiedliche Zonen deines Boots separat einstellen kannst. Drehst du das Rädchen dem Uhrzeigersinn nach, wird das Seil zusammengezogen. Ziehst du es nach vorne, lockert sich dein Boot wieder. Das An- und Ausziehen deines Boots war noch nie so einfach.

Vans Verse Boot mit einem doppelten BOA® System
Kapitel 4

Welche Passform und Features brauche ich?

Die wichtigsten Details haben wir besprochen. Jetzt geht’s ans Eingemachte - das Snowboard Boot Design. Wir erklären dir alles rund um Passform, Bindungskompatibilität und Special Features.

Passform
und Features
  1. Passform
  2. Kompatibilität
  3. Liner
  4. Dämpfung

Snowboardboot Passform

Woher weiß ich, ob mir meine Boots passen? Eine Frage, die wir oft gestellt bekommen. Am Berg kannst du schlecht sitzendes Schuhwerk nicht gebrauchen. Deshalb nimm dir bitte die Zeit und miss deine Füße ganz genau ab. Snowboardboots kommen entweder in US oder Mondopoint (cm) Größen. Um deine Mondopoint Größe herauszufinden, stelle den größeren deiner beiden Füße mit der Ferse gegen eine harte Fläche und miss seine Länge.

Bedenke auch, dass deine Europäische (EU) Schuhgröße nicht zwingend identisch mit der deines Snowboardboots sein muss. Wenn du deine neuen Boots das erste Mal anprobierst, können sie sich ein wenig eng anfühlen. Keine Panik! Snowboard Innenschuhe sind aus einem Material gemacht, das sich mit der Zeit an deinen Fuß anpasst.  

Ein Burton Ion wird mit Speedlacing festgemacht

Kompatibilität deines Set-ups

Es steht außer Frage, dass deine Boots und deine Bindungen zusammenpassen müssen. Tun sie das nämlich nicht, wird es dir schwerfallen, Turns zu machen. Deshalb haben wir eine Größentabelle in unserem Webshop, die dir zeigt, welche Bindungsgröße zu deinem Boot passt.

Falls deine Füße Größe EU 44 oder mehr haben, solltest du auch ein Wide Board in Betracht ziehen. Vergleiche die Länge deiner Boots mit der Mittelbreite oder „Waist Width“ des Snowboards. Sind deine Boots gleich lang oder sogar länger, kann es Sinn machen, die Wide Version zu probieren.

Boots, Bindungen und Board von Burton passen perfekt zusammen

Snowboardboot Innenschuh

Jeder Snowboardboot kommt mit einem Innenschuh. Was ist also so besonders daran? Er dient als Polsterung zwischen dem harten äußeren Boot und deinen empfindlichen Füßen. Somit erfüllt er zwei unverzichtbare Funktionen. Erstens hält er deine Füße schön warm, und zweitens sorgt die Polsterung für jede Menge Komfort.
Auch das Schaummaterial des Innenschuhs trägt wesentlich zu diesen beiden Funktionen bei. Schaum schließt Luft ein und isoliert daher gut. Der Schaum aus dem Snowboardboots gemacht werden, lässt sich oft durch Hitze formen. So ist dir eine angenehme Passform garantiert.

Snowboard Boots mit ihren Linern von Burton, Vans, Nitro und DC

Dämpfung

Freestyle und Jib Boots kommen mit einer zusätzlichen Dämpfung. Wenn du im Park unterwegs bist, ist dein Körper bei der Landung von Sprüngen besonders starken Kräften ausgesetzt. Eine Polsterung im Fersenbereich deiner Snowboardboots macht diese Landungen angenehmer. Je nach Brand besteht sie aus weichem EVA Schaum, Luftkissen oder einer Kombination von verschiedenen Materialien.

Die polsternden Sohlen eines adidas Snowboard Boots
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