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Snowboards

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Snowboard – Das Brett, das die Welt bedeutet!


Die Geschichte des Snowboardens geht länger zurück als du glaubst. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts haben Menschen versucht, mit snowboardähnlichen Brettern schneebedeckte Hügel runterzugleiten. Einer davon war M. J. "Jack" Burchett, der bereits 1929 ein Brett aus einer Sperrholzplatte sägte und darauf Riemen für seine Füße befestigte. Jedoch erst 30 Jahre später wurde 1965 mit dem „Snurfer“, welchen Sherman Poppen als ein Spielzeug für seine Tochter entwickelte, die ersten „Snowboards“ verkauft. Obwohl Poppen sogar Wettbewerbe veranstaltete, sahen die Meisten darin nur ein Spielzeug für Kinder. Mit Boards auf der Basis von Surfbrettern kombiniert mit der Technik von Skiern versuchte hingegen Dimitrije Milovich im Jahr 1969 sein Glück und gründete drei Jahre später sogar die Firma „Winterstick“. Obwohl Milovich 1980 das Snowboard-Geschäft schonwieder aufgab, hatte er jedoch mit seinen zahlreich produzierten Boards einen wesentlich Einfluss auf die wachsende Bekanntheit des Snowboardens. Doch als wirklich Pioniere des Sports gelten Tom Sims und Jake Burton. Unabhängig voneinander begannen diese Beiden im Jahr 1977 mit der Herstellung ihrer eigenen Bretter. In den folgenden Jahren sollten Sims und Burton, mit ihren sportlichen Erfolgen und der stetigen Weiterentwicklung ihrer Boards, das Snowboarden als einen neuen Winter-Lifestyle etablieren. Heutzutage ist Snowboarden nicht mehr nur ein bekannter Sport, sondern hat sich durch Legenden wie MFM, Terje Haakonsen und JP Walker zu einem unvergleichbaren Lebensgefühl entwickelt.

Die richtige Ausstattung für jeden Typ – vom Freerider bis zum Jibber

Snowboard von Lib Tech bei Blue Tomato


Freestyle Snowboards
bieten dir die optimale Grundlage für Park, Pipe und All Mountain. Die Waffe für den Park sticht mit weicher und kurzer Bauweise heraus. Diese Konstruktion schenkt dir mehr Flexibilität und Pop. Um das Verkanten zu verhindern, kommen diese Bretter typischerweise im Rocker Shape daher. Neben Rails und Boxen lassen sich damit auch große Kicker mit Leichtigkeit anfahren. Das Board für die Pipe ist etwas härter, für mehr Stabilität bei Takeoffs und Inruns. Die Kraftübertragung ist sehr direkt, damit du auch am richtigen Punkt den maximalen Pop schöpfen kannst. Wenn du nicht nur ausschließlich in Park und Pipe unterwegs bist, stellen All Mountain-Boards eine gute Alternative dar. Sie vereinen die Stärken aus beiden Bereichen, sowohl Park als auch Pipe. Du kannst damit natürlich auf allen Terrains fahren, aber vor allem bringen sie den meisten Spaß auf und abseits der Piste. Die Mischung aus Stabilität und Flexibilität ist optimal für schnelle Abfahrten und natürliche Absprünge.

Freeride Snowboards fühlen sich auf unbefahrenen Hängen, im steilen Gelände und auf einsamen Gipfeln am wohlsten. Sie haben einen geringen Flex und sind dementsprechend hart. Als Camber oder Rocker unterstützt dich das Board im steilen und technisch anspruchsvollen Gelände.

Du liebst die Geschwindigkeit und den absoluten Kantenhalt? Dann bist du bei einem Alpin Snowboards genau richtig. Sie sind deutlich schmäler, bieten absolute Stabilität und ein präzises Fahrverhalten. Für dieses Setup verwendest du Hardboots, um auch in Extremsituationen Herr über dein Brett zu bleiben.

Splitboards sind nicht mehr aus der Snowboard-Szene wegzudenken. Du verwendest sie wie Tourenski. Einfach auseinandernehmen, Bindung umstecken, Felle befestigen und die unberührte Natur damit erkunden. Am Gipfel angekommen steckst du das Brett einfach wieder zusammen und genießt die besten Powder-Runs deines Lebens – immer und immer wieder.

Verkleben, pressen und eine große Portion Know-How – fertig ist das Snowboard


In der Regel bildet Holz-Fiberglass, Aluminium oder Karbon-Kevlar, das Herzstück des Snowboards, den Kern. Spezialisten verarbeiten die einzelnen Komponenten. Die richtige Materialwahl und das Pressen verleihen den gewünschten Shape. Auch die Base spielt eine große Rolle: Grundsätzlich gibt es extrudierte und gesinterte Beläge, sowie Graphitbeläge. Je nach Preisklasse und Einsatzbereich werden diese vom Hersteller ausgewählt.

Mit einer extrudierten Base genießt du den Vorteil, dein Brett nicht so oft wachsen zu müssen. Allerdings ist diese Base bei warmen Bedingungen langsamer als eine gesinterte, die auch noch im Frühling ein absoluter Garant für Top-Speed ist. In der Pflege ist sie aufwändiger, weil du sie öfter wachsen musst, um das volle Potential nutzen zu können. Falls du nach dem ultimativen Geschwindigkeits-Kick suchst, kommst du um eine Graphit-Base nicht herum. Mit diesem Belag fährst du noch weiter, während die Anderen bereits abschnallen müssen.

Positive, negative oder keine Vorspannung – Camber, Rocker und Flat stellen sich vor

Snowboard Shapes


Ein Camber ist ein Snowboard mit positiver Vorspannung – ideal für All Mountain- und Freeride-Boards. Dieser Shape ermöglicht optimalen Kantenhalt und eine schnelle Kraftübertragung. Im Gegensatz dazu stehen die Rocker-Boards mit negativer Vorspannung. Sie sind in der Mitte nach unten gezogen und damit perfekt für den Park und die ersten Turns geeignet. Eine gute Mischung dieser Bauweisen ist ein Zero-Board. Es bietet mehr Stabilität als ein Rocker und ist trotzdem spielfreudig. Einfach perfekt, um den ganzen Berg damit unsicher zu machen.

Um im Tiefschnee nicht unterzugehen solltest du einen Powder-Rocker verwenden. Die Nose ist nach oben gezogen und kommt damit dem Fahrgefühl vom Surfen sehr nahe. Mit diesem Shape genießt du absolute Freiheit. Du fühlst dich in jedem Terrain wohl, ein guter Kantenhalt und schnelle Turns lassen dein Herz schneller schlagen? Dann ist ein Hybrid-Rocker das Richtige für dich. Durch die Mischung aus Rocker und Camber verbindet dieser Shape das Beste aus zwei Welten – der perfekte Allrounder ist geboren.

Ohne richtigen Halt kann auch das beste Board seine Stärken nicht ausspielen – Bindungen und Boots


Neben dem geeigneten Snowboard solltest du dir auch über die richtige Bindung und die passenden Boots Gedanken machen. Die Wahl der Ausrüstung hängt stark von deinem Fahrstil ab. Weiche Bindungen und Boots sind für den Freestyle-Bereich geeignet. Sie geben dir mehr Handling bei Tricks. Zum Freeriden hältst du nach harten Snowboardboots und Bindungen Ausschau. Damit bekommst du genug Support und stehst auch den höchsten Cliff-Drop mit Leichtigkeit.

Auch Snowboards brauchen Pflege!


Um lange Freude an deinem Board zu haben und für alle Situationen gerüstet zu sein, gibt es wichtige Helfer. Zu diesen zählen Wachs, Tools und Ersatzteile. Da wir uns vor allem um dein Snowboard sorgen, haben wir eine große Auswahl an Tuning für dich bereit gestellt.

Bei Blue Tomato findest du genaue Angaben zu den einzelnen Produkten. Vom Flex über das Einsatzgebiet bis hin zum vorausgesetzten Riding-Level. Ob Burton, Jones oder Lib Tech, wir wünschen dir schon vorab viel Spaß beim Shredden – keep on riding!