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Kugellager für Longboards und Skateboards bei Blue Tomato

Bearings für Longboards und Skateboards

Die große Palette an Kugellagern aus Stahl und Keramik von ABEC 3 bis 9 für Longboards und Skateboards.
  1. Dazu brauchst du Kugellager
  2. ABEC
  3. Die Frage nach Stahl oder Keramik
  4. Geschlossene oder offene Lager
  5. Der Einbau der Bearings
  6. Die Pflege deiner Lager

Dazu brauchst du Kugellager

Kugellager für Skateboards und Longboards

Ohne Kugellager rollt dein Brett nicht weiter, sie sind entscheidend für die Fahrperformance von Longboards und Skateboards. Die Bearings – wie Kugellager im Fachjargon genannt werden – steckst du einfach in die Rollen. Die Hersteller liefern die Kugellager in 8er Sets aus. Jedes Wheel bekommt zwei Stück davon. Die Auswahl fällt dir bei den Bearings wesentlich leichter als bei Achsen, Wheels und Decks. Es gibt keine Härten und Größen – die Kugellager haben alle die gleiche Größe und passen in jede Skateboard und Longboard Rolle.

ABEC

ABEC ist der Wert, der die Genauigkeit bei der Fertigung der Lager angibt. Je höher der Wert, desto geringer ist die Fehlerquote bei der Produktion. Die Annahme dass ABEC etwas über die Geschwindigkeit der Lager aussagt, ist schlichtweg nicht richtig. Höheres ABEC-Rating – höhere Präzision – heißt auch längere Lebensdauer. Geringerer ABEC-Wert bedeutet schnellerer Verschleiß, wobei ABEC 5 und 7 gleich gut laufen können. Bei der Bewertung handelt es sich um eine Norm. Damit kannst du alle Hersteller direkt vergleichen.

Die Frage nach Stahl oder Keramik

Die Kugellager sind kreisförmig und mit acht geschmierten Kugeln bei Stahl-Bearings und neun bei Keramik-Lagern bestückt. Sie verteilen das Gewicht des Fahrers und verringern die Reibung zwischen Achse und Rolle.

Stahl-Lager sind die meist verbreitete Variante – langlebig und günstig. Bei hoher Reibung zwischen Achse und Rolle kann sich das Metall erhitzen und ausweiten. Das kann dein Kugellager zerstören, weshalb du es immer ordnungsgemäß warten solltest. Bei Keramik-Lagern ist diese Reibung geringer. Die Belastbarkeit erhöht sich.

Geschlossene oder offene Lager

Im Freien – dem Haupteinsatzgebiet deines Brettes – machen sich geschlossene Bearings am besten, denn es tritt kein Schmutz ins Innere ein. Die offene Bauweise ist nur für Indoor-Aktivitäten geeignet, weil die Lager sehr schnell verschmutzen. Dafür kannst du sie auch wesentlich schneller reinigen als verschlossene. PS: Geschlossene Lager kannst du im Normalfall auch öffnen um sie zu reinigen.

Der Einbau der Bearings

Der Einbau gestaltet sich sehr einfach: Die Lager mit dem Daumen – nur mit dem Daumen, auf keinen Fall mit Werkzeug – in die Rolle drücken.

Tipp: Einbau der Bearings

Fehlt auf einer Seite deiner Kugellager die Abdeckung, dann solltest du die offene Seite nach innen verbauen. Schmutz kann durch diesen einfachen Trick nicht mehr so leicht eindringen.“

Die Pflege deiner Lager

Damit deine Kugellager auch lange Zeit im optimalen Zustand bleiben, hältst du sie möglichst frei von Sand, Schmutz und Feuchtigkeit. Die Reinigung deiner Kugellager sollte in regelmäßigen Abständen passieren, damit du den Verschleiß der Lager minimierst. Kommen deine Bearings in Kontakt mit Wasser, trockne sie so schnell du kannst. Rost setzt sich bereits nach wenigen Stunden an und macht dem Lager den Gar aus. Bereits eine Wasserlache – Pfütze für die Germans – reicht aus, um deine Lager zum Rosten zu bringen.

Einige Tipps zur Reinigung:

  1. Zuerst empfiehlt es sich, die äußeren Verschmutzungen auf den Lagern und Achsen zu entfernen. Danach entfernst du die Dichtungsscheiben und eventuell den Verschlussring.
  2. Mit einer Zahnbürste kannst du das Innere der Lager von groben Verschmutzungen befreien – du wirst sehen, wie viel Schmutz sich schon in kurzer Zeit ansammelt. Mit Reinigungsmitteln kannst du auch die letzten Schmutzpartikel aus dem Lager bekommen.
  3. Überprüfe die Funktion: Nimm die Kugellager am inneren Ring und drehe mit der anderen Hand den äußeren Ring. Wenn sich beim Drehen noch Schmutz im Lager befindet, hörst du das am knirschenden Geräusch. Ist dem so, dann wiederhole die Reinigung mit Zahnbürste und Reinigungsmittel.
  4. Anschließend schmierst du die Kugellager mit Fett ein, damit sie wieder geschmeidig laufen. Am besten nimmst du alle Bearings aus den Rollen und gibst sie in einen Plastikbeutel, wo du auch das Schmiermittel reingibst. Danach schüttelst du den Beutel sanft durch.
  5. Bevor du wieder die Straßen unsicher machst, gib die Dichtungsringe auf die Kugellager! Dann nur noch die Lager zurück in die Rollen stecken, die äußeren Metallteile mit Schmiermittel fetten und ab geht’s.

Philipp Schuster

Professioneller Skateboarder und Teamfahrer bei Blue Tomato
Die Abdeckungen der Lager entferne ich. Das Kugellageröl geht dann nach den ersten Tagen raus. Manchmal lege ich sie auch in Terpentin ein um diesen Prozess zu beschleunigen. Staub und eventuell auch Wasser dringt zwar so leichter in die Lager ein, kann aber genauso schnell wieder entweichen. Mit den Abdeckungsplättchen würde der Staub über kurz oder lang ohnehin eindringen und mit dem Öl verkleben, was sich negativ auf die Lebensdauer und die Performance der Lager auswirkt. So halten meine Lager eine halbe Ewigkeit und ich muss sie kein bisschen pflegen! Außerdem bevorzuge ich den Sound den solche Lager haben – einen trockenen metallenen."