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Skistöcke

Skistöcke

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Skistöcke – Unterstützung bei der Bewegung

Teleskoptöcke von K2

Skifahren ohne Stöcke? - Kaum vorstellbar. Sie helfen dir beim Bewegungsablauf, da sie als Gleichgewichtshilfe, Taktgeber, Drehhilfe und Schubhilfe dienen. Damit ausgerüstet kann einem Tag am Berg nichts mehr im Weg stehen.
Der Aufbau ist simpel: Griff, Schlaufe, Rohr und Teller. Unterschiede gibt es dennoch -
im Groben kannst du wählen zwischen

Die Norm geht vor

Erst kam eine lange Lanze und dann kam lange nichts. So, oder so ähnlich waren die Anfänge des Skifahrens. Heute gibt es zwei Stöcke (Poles) in den unterschiedlichsten Ausführungen. Egal welche du wählst, achte auf die DIN ISO Norm 7331. Diese ist wichtig, da sich die Skistöcke verbiegen, aber nicht brechen dürfen. Außerdem wird die Durchstoßfestigkeit des Griffes getestet sowie die Belastbarkeit der Schlaufen. Hier wird geprüft, wie schnell sich die Schlaufen im Falle eines Sturzes oder Hängenbleibens vom Griff lösen. Die Spitze muss ebenfalls genormt sein. Um Verletzungen zu vermeiden gibt es entweder die Kronen- oder Hohlspitze.

Wichtige Kriterien beim Skistock

Beim Kauf eines Skistockes gibt es doch mehr zu beachten, als du vielleicht denkst. Material, Größe und Verarbeitung sind entscheidende Faktoren.

Ein Rohr, unterschiedliche Materialien und Formen

Normalerweise ist das Rohr der Skistöcke durchgehend gerade. Ausnahmen, bei denen es unterhalb des Griffes leicht gebogen ist, gibt es. Dadurch sticht die Stockspitze weiter vorne in den Schnee und du hast deshalb längeren Kontakt zur Piste. Das Rohr hat mehrere Funktionen zu erfüllen: Stabilität, Gewicht und Dämpfung spielen dabei eine große Rolle. Hochwertige Materialien ermöglichen es diese Eigenschaften zu vereinen. Du hast die Wahl zwischen Aluminium und Carbon.

Skistöcke bei Blue Tomato

Viele Stöcke bestehen aus Aluminium, wie von Salomon, Völkl, Armada oder Amplid. Bei normalem Gebrauch sind diese ausreichend, jedoch leicht verbiegbar. Das wärmebehandelte Material hat eine hohe Festigkeit und Flexibilität. Aluminium ist preisgünstig und in den Serien 6 und 7 sehr stabil sowie strapazierfähig. Die Serie gibt dir Auskunft darüber, mit welcher Legierung das Aluminium versehen ist.

Angaben zur Festigkeit findest du unterhalb des Griffes, wobei 4er-Zahlen für einfache Qualität, 5er für mittlere und 6er für höchste Qualität stehen.

Eine andere Möglichkeit sind Skistöcke aus Carbonfasern, wie von Atomic oder K2.
Durch dieses Material erzeugen die verschiedenen Brands sehr leichte Stöcke mit hoher Steifigkeit und Dämpfung. Durch das geringe Gewicht und die besseren Eigenschaften sind diese Poles etwas teurer. Zusätzlich sorgt die exzellente Biegefestigkeit für ein perfektes Schwungverhalten.

Schlaufensysteme

Die klassische Schlaufe, so wie wir sie kennen, ist im Griff verankert und ist durch eine Kunststoffschnalle größenverstellbar. In den letzten Jahren hat sich jedoch Einiges getan und es wurden neue Schlaufensysteme hergestellt.

Mittlerweile fahren die meisten Profis mit der Sicherheitsschlaufe von LEKI. Die Trigger S-Technik integriert im Griff der Skistöcke ein System mit Sicherheitsauslösung. Das Gegenstück, die Schlaufe, trägst du direkt am Handschuh. Du klickst die Vorrichtung in eine ringartige Öffnung, die sich bei erhöhter Zugbelastung automatisch nach oben öffnet. Bei einem Sturz ist das Verletzungsrisiko dadurch minimiert.

Zu kurz, zu lang? Die Länge ist auschlaggebend

Die richtige Skistocklänge ist ein wichtiger Faktor, der zu deiner Fahrtechnik beiträgt. Besonders beim Stockeinsatz wirst du merken, wenn der Stock zu kurz oder zu lang ist. Grundsätzlich ist das Angebot der Poles in fünf Zentimeter Abständen sortiert. Liegst du zwischen zwei Größen, entscheide dich für die längere - kürzen kannst du sie immer noch.

Poles mit Outerwear von Ortovox

Um die Größe zu ermitteln, hast du zwei Möglichkeiten:
  • Du multiplizierst deine Körpergröße (in cm) mit dem Faktor 0,7 und erhältst einen Wert, an dem du dich für die richtige Länge richten kannst.
  • Bei der zweiten Variante stellst du dich gerade hin (achte darauf, dass du flache Schuhe anhast), drehst den Stock um und greifst mit der Hand über den Teller. Dabei sollte Unter- und Oberarm einen 90 Grad-Winkel bilden. Nimmst du den Stock dann normal - am Griff - in die Hand, ist die Hand etwas weiter oben.

Der Teller und seine Geheimnisse

Auf der Piste bist du mit den herkömmlichen, kleineren Tellern gut bedient. Willst du jedoch ins Gelände raus, sind große Teller von Vorteil. Dadurch hast du mehr Auflagefläche im weichen Schnee und sinkst weniger tief ein. Somit kannst du gut anschieben oder dich abstützen, wenn es einmal nicht bergab geht.

Teleskopstöcke – einfach, praktisch, gut

Teleskopstöcke von K2, LEKI oder Scott sind eine prima Alternative zu normalen Skistöcken. Aufgrund des Verstellsystems lässt sich die Größe variabel für deine Zwecke anpassen. Beim Aufstieg zum Gipfel oder unberührten Powderhang stellst du sie ein wenig größer, um leichter bergauf zu gehen. Für die Abfahrt passt du sie auf deine Körpergröße an, um den Stock richtig nutzen zu können.

Mit all diesen Infos kannst du dich beruhigt auf die Suche nach dem passenden Skistock bei Blue Tomato machen. Wir wünschen viel Spaß dabei!