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Tourenski

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Tourenski und das Abenteuer Berg gehört dir!

Salomon Touren Freerider
Tourengehen mit PYUA Outerwear

Die Ursprünge des alpinen Skilaufs und des Skibergsteigens sind voneinander nicht loszukriegen. Notwendigkeiten für Menschen sich auf Ski zu stellen gab es schließlich viele, man musste ja auch im Winter von einem Tal ins Nächste kommen. Nachdem wir uns über Jahrzehnte hinweg darauf konzentriert haben, das Erlebnis Berg so komfortabel wie möglich zu machen, sind die verbauten Alpen ein Zeugnis dieser Entwicklung. Aber es gibt sie noch - die unberührte Wildnis!

Keine Frage, Tourengehen ist eine eigene Art Luxus. Es braucht Zeit und Know-how, um aus eigener Kraft den Berg unbeschadet hinauf und wieder hinunter zu kommen. Die Anstrengung einer Skitour wird aber mit einem Natur - Erlebnis belohnt, das du auf überbevölkerten Pisten nicht findest.

Wesentliche Fakten der Tourenski - Evolution

Der klassische, weiche und gerade geschnittene Tourenski im ursprünglichen Sinn hat heute Seltenheitswert, aber dafür gibt es ein breites Spektrum an Ski mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Vergleich zu breiten Freerideski oder schweren Alpinski, liegt der Fokus bei einem genussvollen Aufstieg.
Mittlerweile müssen sich Tourenski vor einem Downhill - Vergleich nicht fürchten. Der Trend entwickelt sich dahingehend, dass sich das Vergnügen im Aufstieg und der Abfahrt bestmöglich verknüpfen lässt. Wie die Touren Freerider von Atomic oder Salomon zeigen, wächst der Spielraum für Individualität.

Außen hart und Innen ganz zart? Tourenski - Bausweisen

Mit Tourenski ist alles möglich, von langen Aufstiegen bis zu extremer Riding Action. So vielfältig wie die Ski, sind ihre Bauweisen:
Dynafit setzt auf die beliebte Sandwichbauweise mit Seitenwangen, dabei werden unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Eigenschaften in Schichten zusammengesetzt. Die ABS Seitenwangen sorgen für optimale Dämpfung und schonen das Innenleben der Ski.
Gemeinsam ist den Tourenski, dass im Inneren leichte Materialien wie Paulowniaholz oder Bambusholz verbaut sind, um den Aufstieg zu erleichtern, wie auch bei der Torsionsboxbauweise bei K2. Carbonfasern oder Titanaleinlagen sorgen in Kombination mit dem Holzkern bei hohen Geschwindigkeiten für Stabilität und Fahrspaß.

Die Frage aller Fragen: aufstiegs- oder abfahrtsorientiert?

Die Skimodelle teilen sich zunehmend in die Kategorien Aufstiegs- und Abfahrtsorientierung auf. Dank der Entwicklungen in der Bauweise werden die Tourenski leichter, aber auch breiter und es gibt viele Überschneidungen mit Freeride Ski. Wie Dynafit zeigt, kann man mit mehr als 100 Millimeter Mittelbreite Uphill wie Downhill Spaß haben und muss nicht zurückstecken. Weniger Breite bedeutet weniger Auftrieb im Powder, aber direktere Kraftübertragung der Kanten im steilen, eisigen Gelände.
Die meisten Tourenski weisen mittlerweile einen progressiven Sidecut auf, das heißt die Breite nimmt eher Richtung Schaufel zu. Je größer der Breitenunterschied zwischen Tip und Tail zur Mitte, desto größer der Sidecut und desto kleiner der Konstruktionsradius. Reine Freeride - Latten haben im Vergleich eine eher weniger aggressive Taillierung und sind für weite Radien ausgelegt, aber es gibt auch Tourenski mit mehr als 20m Radius und Spielereien wie Multi-Radius oder Dual-Radius.

Rocker vs. Camber

Das Abfahrtsverhalten wird dank Camber und Rocker Technologie optimiert, denn was auf der Piste und im Gelände funktioniert, hilft auch beim Skitouring. All Terrain Rocker, Tip Rocker, Powder Rocker und wie sie noch alle heißen, hindern deine Skispitzen am Absaufen im Powder. Außerdem machen sie das Tourengehen im Aufstieg durch den weichen Schnee kraftsparender und die kürzere Kontaktlänge macht die Ski wendiger.
Der Camber macht für aufstiegsorientierte Tourengeher Sinn, die bei harten Schneebedingungen auf den Berg wollen, weil das Fell über den ganzen Ski greift. Außerdem macht die längere Kontaktfläche den Ski bei hartem Schnee laufruhig aber weniger drehfreudig. Die Kombination aus Camber und Tip Rocker verschafft Halt auf hartem Untergrund und Auftrieb im Tiefschnee.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet - Tourenskibindungen

Tourengehen mit PYUA Outerwear

Das einzige Merkmal, das alle Tourenskibindungen eint, ist die Gehfunktion und da hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Du hast die Qual der Wahl zwischen Aufstiegsorientierung und Abfahrtsorientierung und kannst dich für den bestmöglichen Kompromis entscheiden. Es gibt alles, von ultraleichten Tourenbindungen mit und ohne Stopper (aus Gewichtsgründen) bis zu schweren Freeridebindungen mit Tourenfunktion, zum Beispiel von Tyrolia oder Marker.
Das Grundprinzip sieht so aus, dass du zum Aufsteigen den Hinterbacken vom Bindungskomplex löst und die Ferse zum Hiken anheben kannst. Im Normalfall ist ein Wechsel zwischen Aufstiegs- und Abstiegsmodus möglich, ohne aus der Bindung zu steigen. Den Winkel der Steighilfe kannst du leicht mit dem Skistock verstellen. Zum Abfahren wird die Bindung komplett fixiert und funktioniert wie eine klassische Alpinbindung.

Skischuhe zum Höhenmeter sammeln

Der Tourenskischuh ist das verbindende Element zwischen Mensch und Sportgerät. Leichte Schuhe sind zwar angenehm im Aufstieg aber ein Tourenskischuh mit vier Schnallen bietet in der Regel mehr Stabilität als einer mit zwei Schnallen. Suchst du ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Uphill- und Downhill – Performance? Dann muss es kein superleichtes Speed Touring Modell sein. Ein Allroundstiefel, der in seiner Bauweise einem Alpinstiefel ähnelt, bietet Beweglichkeit im Aufstieg und maximale Kraftübertragung in der Abfahrt.

Es geht bergauf mit Muskelschmalz und Aufstiegshilfe

Seit den Anfängen mit Seehundfellen und Tannenzweigen hat sich viel getan und die Mohair- und Kunstfaserfelle würden die Pioniere zu Tränen rühren. Mit den Fellen steht und fällt eine Tour. Die Aufstiegshilfe sorgt für den notwendigen Grip bergauf. Die Tourenfelle von Herstellern wie K2 oder G3 punkten mit hohen Gleiteigenschaften und es gibt sie zugeschnitten oder zum selbst anpassen.
Besonders verschleißfeste Klebefelle sind die wasserabweisenden Dynafit Speedskins, die durch Anti-Stick Technologie lästiges Aufstollen verhindern. Eine kleine Revolution sind kleberfreie Skitourenfelle, wie von Kohla Tirol, diese brauchen keine Trennfolie und haften durch Adhäsionssystem. Bei eisigen Verhältnissen bieten Harscheisen zusätzlichen Halt und Sicherheit.

Outerwear und Zwiebelprinzip

Tourengehen ist Ausdauersport, aber trotz der Wintertemperaturen kriegst du bergauf eine hohe Betriebstemperatur. Das bedeutet, dass du beim schweißtreibenden Aufstieg dünne, atmungsaktive Bekleidung braucht. Omi‘s Zwiebelprinzip findet nach wie vor seine Anwendung. Optimal sind schnell-trocknende Funktionswäsche, zum Beispiel aus Merino, und eine Fleecejacke zusammen mit einer funktionellen Außenschicht, die im Idealfall wind- und wasserdicht ist. Für die Abfahrt brauchst du noch eine wärmende Schicht, die dich gegen den kalten Fahrtwind isoliert.
Zusätzliche Extralayers helfen gegen alle Eventualitäten, denn bei einem Sturz ist es die drohende Unterkühlung, die lebensgefährlich werden kann. Die richtige Techwear bietet dir Sicherheit am Berg. Hersteller wie Mammut, Ortovox und Pyua verwenden Materialen wie Gore Tex und Primaloft, um dich trocken und warm zu halten.

Sicherheit ist das oberste Gebot

Ortovox - LVS Suche
Photocredits: Klaus Fengler

Abseits von gesicherten Pisten ist aktuelles Wissen über den Lawinenlagebericht, das Gelände und eine Topausrüstung ein Muss. Bei Blue Tomato findest du, was du für deinen Tag im Schnee brauchst, wie LVS – Set oder Tourenrucksack. Für das notwendige Know-how bist du selbst verantwortlich.

Also zurück zur Natur, aber niemals ohne Tourenausrüstung: