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Jonas Bachan Surfing

Fit für den Surftrip – Tipps von Profi Jonas Bachan!

Geboren in Graz und aufgewachsen an der französischen Atlantikküste surft Jonas Bachan inzwischen schon seit mehr als einem Jahrzehnt und vertritt Österreich auf internationalen Wettbewerben. Und das mit Erfolg, denn er kann sich als einziger (!) österreichischer Surfer in der 2015 Pro Junior Series der World Surfing League ziemlich gut behaupten. Im Rahmen der Tour hat das Multitalent dieses Jahr auch einen vollen Terminplan, denn es stehen noch Contests in Portugal, Spanien, Frankreich und auf den kanarischen Inseln an. Darüber hinaus wird Jonas sein Heimatland auch auf den ISA World Junior Games in Kalifornien im Oktober vertreten und muss sich auch für die österreichischen und französischen Meisterschaften vorbereiten.

Ein ziemlicher voller Terminplan also für das 1998 geborene Energiebündel. Zwischendrin surft er übrigens noch ein paar regionale Contests, aber das dann eher aus Spaß- und Trainingszwecken.

Und um besser nachvollziehen zu können, was Jonas das ganze Jahr über so treibt, gibt’s im Video eine Zusammenfassung von Jonas' Jahr 2014 zu sehen.

Blue Tomato Teamrider Jonas Bachan
Pic by Alex Papis

Vorbereitung auf Contests

Jonas beim Wellenreiten
Pic by Alex Papis

Bei so vielen Contests ist klar, dass Jonas immer top fit sein muss, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Und da auch bei uns der nächste Surfurlaub naht, haben wir uns einfach mal ein paar Tipps vom Profi abgeholt -weitere Infos rund ums Reisen mit dem Surfboard, was man auf einem Surftrip nicht vergessen sollte und Traumziele findet ihr übrigens in unserem Surf-Special.

Jonas, wie bereitest du dich gezielt auf die Contests vor und wie bleibst du in der Zeit ohne Contests fit?

"Ich versuche jeden Tag Sport zu treiben, am Land oder im Wasser - wenn es geht, dann natürlich auch beides. Außerdem lege ich Wert auf gute Ernährung mit viel Proteinen und Veggies, aber klar geht auch 1-2 Mal im Monat Fast Food. In der Zeit ohne Contests - das ist meistens die Winterzeit – versuche ich so viel möglich zu Skaten, Snowboarden, Laufen und, wenn möglich, auch zu surfen, weil einfach das Training im Wasser das Beste ist. Dabei hilft mir meine spezielle Schule für Surfer sehr: In der „Pole Surf“ trainiert die regionale Elite im Alter von 15 bis 18 Jahren das ganze Jahr durch, damit wir am Anfang bzw. Ende der Saison 100% in Form sind!"

Welche Tipps gibt’s du als Profi Hobbysurfern, die sich auf den nächsten Surftrip vorbereiten wollen?

"Wenn man irgendwie die Möglichkeit hat ans Wasser zu kommen, dann so viel zu Surfen wie es nur geht vor dem Trip, um sicher zu sein, dass man, einmal angekommen, so lang wie möglich im Wasser bleiben kann und so viel Spaß wie möglich haben kann! Außerdem sollte man so ca. 2-3 Tage vor dem Trip nicht mehr hart trainieren, damit man richtig „frothing“ ist, wenn man ankommt."

Deine Surf Trip Vorbereitung

Blue Tomato Teamrider Jonas Bachlan
Pic by Alex Papis

Wer nicht regelmäßig surfen gehen kann, der sollte vor allem folgende Tipps beachten, um nicht die ersten Tage des anstehenden Surftrips total kaputt am Strand zu vergeuden:

Take-Off-Training

  • „Trockene“ Take-Offs üben, um einfach schneller aufs Board zu kommen (ca. 20 am Tag – langweilig, aber super effektiv!)
  • Core Strength & Stability stärken, bspw. mit Suspension Trainers, Pezibällen und Yoga, um die nötige Explosivität für den Take-Off zu haben
  • Liegestütze, Liegestütze und noch viel mehr Liegestütze, am besten „enge“, d.h. mit den Ellbogen nah am Körper, um die Take-Off-Situation besser nachstellen zu können

Paddelpower
  • Viel Kraulen gehen – das gibt die notwendige Ausdauer
  • Wenn möglich, dann einfach mal das Surfboard schnappen, den nächsten See aufsuchen und paddeln gehen - klingt komisch, macht aber viel Spaß.
  • Bizeps, Trizeps, Schultern und Rücken gezielt stärken, vor allem der untere Rücken wird beim Surfen durch das Hohlkreuz, in das man beim Paddeln gehen muss, stark beansprucht.

Insgesamt ist es wichtig, viel Zeit auf jeglichen Brettern zu verbringen – ganz egal ob Balance Board, LongboardSkateboard oder Snowboard, das schult das Feingefühl und macht zudem auch noch verdammt viel Spaß.

In diesem Sinne – Surf‘s Up!