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Downhill Longboard für Damen und Herren bei Blue Tomato

Die Entwicklung der Downhill Disziplin

Seit dem Beginn des Skateboardens in den 1950er Jahren ist Downhill ein fixer Bestandteil der Skateboard und Longboard Kultur. Der Durst nach Adrenalin hat die Fahrer gepusht, gegeneinander den Berg hinunter zu fahren. Nach etlichen Jahren haben schlaue Köpfe längere Decks, weichere Urethan Rollen und ausgereiftere Achsen erfunden. Neue Materialien machen das Rennfahren sicherer, weil du mehr Handling über dein Brett hast. Viele Unternehmen haben sich diesem Trend angeschlossen und pushen den Sport weiter.

Das Downhill Deck

Bei der Wahl deines Downhill Gefährts kannst du verschiedene Decks für den Downhill Zweck verwenden. Einige Bretter eignen sich besser als andere. Starre Drop-Trough und Top-Mount Decks sind die beste Wahl für eine wilde Fahrt hinab ins Tal. Mehr Stabilität erhältst du mit einem Drop-Through Deck, die Besten der Besten schwören jedoch auf die Top-Mount Variante.

Der Downhill Longboard Shape

Das Downhill Deck für Anfänger

Downhill Longboard Deck für Beginner und Anfänger von Arbor

Wenn du neu auf dem Gebiet Downhill bist, legen wir dir ein Drop-Through Deck ans Herz. Mit der Konstruktion verlagerst du deinen Schwerpunkt nach unten und stehst damit stabiler auf dem Brett. Hohe Geschwindigkeiten lassen dich so kalt. Zusätzlich lässt sich auch jedes Drop-Through Board zu einem Top-Mount umbauen. Einfach die Achsen an der Unterseite montieren.

Das Brett zum Downhillen für Fortgeschrittene und Experten

Für Fortgeschrittene sind Top-Mount Longboard Decks zu empfehlen. Durch die Montage hast du mehr Grip in Kurven und bist auch auf schnellen Geraden relativ stabil – solange du selbst ruhig am Brett stehst. In scharfen Kurven kannst du locker um die Ecke sliden – die nötigen Skills dafür vorausgesetzt. Bevor du dich mit einem Top-Mount Brett den Berg runterschmeißt, versuch es lieber zuerst mit anderen Boardtypen. Nicht jeder ist ein geborener Racer.

Die richtigen Dimensionen deines Decks

Zwischen 37“ und 43“ ist der ideale Bereich für deine Decklänge. Kürzere Decks sind instabiler, längere haben ein träges Fahrverhalten. Als Beginner orientierst du dich an längeren Varianten zugunsten der höheren Stabilität. Die Breite ist eher unwichtig, weil sie proportional zur Decklänge steigt. Bei größeren Füßen brauchst du ein breiteres Deck, bei kleineren ein schmaleres.

Die Downhill Achsen

Reverse Kingpin Achsen für Top-Mount Downhill Bretter

Es gibt einen Idealtypen bei den Achsen, der in der Szene schlicht „Longboard Achse“ genannt wird. Dabei handelt es sich um Reverse Kingpin Trucks. Sie verhalten sich vorhersehbar und steuern sich geschmeidig. Ganz nebenbei eignen sie sich für Drop-Through, sowie für Top-Mount Decks. Der Winkel der Baseplate bestimmt darüber, wie einfach sich dein Deck bei Gewichtsverlagerungen steuern lässt. Ein steilerer Winkel bedeutet schnellere Rückmeldung, wobei ein flacherer Winkel mehr Stabilität verleiht. Um Komplikationen mit dem Abstand der Wheels zum Brett zu vermeiden, empfehlen wir dir eine Einstellung von 50 Grad. Die Weite der Achsen sollte möglichst mit der Boardbreite übereinstimmen. Möchtest du hingegen wesentlich mehr auf Geschwindigkeit gehen, solltest du einen niedrigeren Winkel nutzen.

Die Downhill Wheels

Eine gute Option bei der Wahl der richtigen Rollen ist ein sharp-lipped Lip Profile. Dieses Profil bietet einerseits genug Grip, andererseits kannst du damit noch immer Slides machen.

Der ideale Durchmesser

Harte Downhill Wheels für gute Slide Eigenschaften

Die Größe der Wheels bewegt sich zwischen 70 und 75 Millimeter. Kleinere Wheels fährst du schnell ab und größere führen womöglich zu Wheelbite – die Rollen reiben am Longboard Brett. Je größer deine Rollen, desto mehr Bodenhaftung hast du.

Durometer: die richtige Härte für hohe Geschwindigkeiten

Bei der Härte musst du einen Kompromiss zwischen Grip (weiche Rolle) und Langlebigkeit (harte Rolle) finden. 80a Wheels haben eine gute Balance zwischen weich und hart. Ausgehend von dieser Stärke kannst du die Härte deinen Vorlieben anpassen.

Die Kontaktfläche deiner Wheels

Als Anfänger empfehlen wir Rollen mit einer Breite über 50 Millimeter. Damit fällt das Sliden zwar schwerer, aber die Stabilität erhöht sich. Mit schmalerer Bereifung lassen sich Kurven besser aussliden.

Longboard Rollen Kontaktfläche oder auch Contact Patch

Core Placement: der Kern der Rollen

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Core Placement. Es entscheidet über das Fahrverhalten beim Einleiten eines Slides. Es gibt drei verschiedene Stellungen, wie die Rolle an der Achse befestigt ist:

  • Centerset (in der Mitte)
  • Sideset (auf der Seite)
  • Offset (ein Mischung aus Center und Side)
Centerset Rollen sind für Fahrer, die sehr viele Slides in ihre Fahrten packen. Sideset Wheels bieten dir mehr Unterstützung beim Ansetzten von Slides, nutzen sich aber schneller ab im Vergleich zu Center- und Offset. Offset Rollen sind für diejenigen, die sich nicht festlegen wollen. Sie verbinden das Beste aus den zwei Welten – mit ihnen kannst du nicht falsch liegen!

Der Bearing Seat einer Longboard Downhill Rolle

Die Downhill Bearings

Longboard und Skateboard Kugellager

Teure Kugellager werden dir kein besseres Fahrgefühl geben. Sie halten zwar länger, aber bieten dir keinen Vorteil beim Fahren. Setz auf jeden Fall auf ordentliche Spacer, die deine Kugellager vor seitlichen Krafteinwirkungen beim Sliden schützen. Auch beim Downhill gilt: Wer seine Kugellager frei von Wasser, Sand und sonstigen Verschmutzungen hält, hat länger was davon!

Wenn du mehr zu den Kugellagern wissen willst, sieh dir unseren Bearing Guide an!