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Beyond Movie

BEYOND - Chapter 1

Von den Dreharbeiten zu Beyond, dem neuen Surf Movie über Marokko, Mauretanien und Senegal.

Unterwegs in Marokkos Norden in drei Teilen: Von Safi und seinem Weltklasse Pointbreak bis nach Zagora an den Rand der Sahara, dem trockensten Fleckchen Erde der Welt. Eine Reise in 3 Teilen.

Teil Eins

Safi, die königliche Phosphorstadt und ihre heimliche Prinzessin – die magische Left von Ras Lafaa.

Als wir in Safi im Norden Marokkos an der Küste Richtung Süden fahren empfängt uns ein beißender, metallischer und schwerer Luftschwall: Es sind die Abgase der Phosphorfabriken, die sich markant wie Sehenswürdigkeiten entlang der südlichen Ausfahrtstraße aus Safi massig aneinanderreihen. Die letzten Tage drehten wir gemeinsam mit Mehdi Serghini, Local Surfer und Hotelbesitzer, in Ras Lafaa, der magischen Left. Die Welle lief, aber nicht episch. Sie braucht schon einen guten Meter mehr Swell. Oder der Swell müsste ein wenig drehen. Aber so konnten ein bisschen wir ihr Potential erschnuppern.

Nordmarokko - Safi

Industrie und Surfen - oder besser gesagt: Industrie vs. Surfen. Das war das Thema, das unseren gesamten Aufenthalt in Safi überspannte. So manch ein Surfer möchte Safi in ein surftouristisches Mekka verwandeln und der gesundheitsbedrohlichen Schwerindustrie ein Ende setzen. Andere wollen davon aber nichts hören. Bleibt die Industrie, wird Safi auch eher im Schatten der großen Surfhotspots wie Taghazout bleiben.
Und plötzlich steht er da an der Straßenecke: Yassine.

Nordmarokko - Longboard

Durch das Land rollen, um eine Message zu verbreiten – ein Roadtrip mit Longboard Skater Yassine Boundouq nach Marrakech, der Stadt aus 1001 Nacht.

Er könnte mit Sicherheit ein gesponserter Rider eines jeden mitteleuropäischen Skateshops sein – Yassine Boundouq– Dreadlocks, ein Piece-Zeichen Amulett um den Hals, und ein Outfit, das mit jedem heimischen Skater um Stylepunkte eifert. Doch Yassine wurde in Marokko geboren, für ihn hat Skaten und der damit verbundene Freiheitsbegriff schon fast transzendente Ausmaße – Skaten und Freiheit – das sind Yassines Leidenschaften und seine Mission. Yassine cruiste mit seinem Longboard Marokko von Nord bis Süd. Er begab sich auf einen mehr als 2.000 km langen Roadtrip durch ein Land, das vor wenigen Jahren in Sachen (Meinungs-)Freiheit noch auf den hinteren Plätzen zu finden war. Marokko ist immer noch ein restriktiver Staat. Aber es tut sich was im Land von Tajine, den fettesten Pointbreaks und Argan Öl. Und Yassine ist Botschafter einer neuen Generation Marokkaner. Aufstrebend, agil, kosmopolitisch und zielorientiert.

Mit seinen Skate- Roadtrips verbreitet der aus Safi stammende Yassine seine Message: Steh auf, nimm dein Leben in die Hand und erforsche die Welt. Mach was!

In Teil Zwei geht es weiter zum Jemaa el’Fnaa, dem Hauptplatz Afrikas, dem Epizentrum orientalischer Marktkultur.

Teil Zwei

Licht, Speis und Trank wie im Märchen – Jemaa el Fnaa in Marrakech

Nordmarokko - Marrakesch

Wir kommen in Marrakech an und der Beat Computer fährt den Lebensrhythmus des sonst so entspannten Atlantik-Staates Marokko gleich mal um 50 RPMs hoch: Marrakech ist ein unglaubliches Gewusel, ein Stimmengewirr, ein Geruchsorkan und ein Lichtermeer. Und im Epizentrum breitet sich seit Jahrhunderten der Marktplatz aller Marktplätze in alle Richtungen aus, nimmt genau so viel Raum ein, wie er will. Wo früher nach oft tausende Kilometer langer Karawanenreise auf Kamelen die Händler aus Mali oder vom Niger ihre exotischen Waren feilboten (was sie teilweise immer noch tun), schlängeln sich heute die Touristenmassen durch das Spektakel und tauschen das Kamel gegen Segways. Oder so ähnlich. Ein Spektakel, das nicht mehr ganz authentisch scheint, aber dennoch für den Moment Spaß und Spannung bietet und uns glauben lässt, das richtige orientalische Afrika zu erleben – Atme es noch einmal ein, dieses unglaublich vielschichtige Kaleidoskop an Sinneseindrücken und nimm einen kräftigen Schluck Wasser. Denn jetzt geht es ab in die Wüste.

Nordmarokko - Marrakesch

Teil Drei dieser Nordmarokko Serie führt uns über den hohen Atlas in die Sahara, der größten Sandwüste der Erde. No surf!

Nordmarokko - Zagora

Teil Drei

Von der Einfachheit, der Leere und gleichzeitigen Fülle der Wüste – Wir kratzen am Rand der Sahara.

Nordmarokko - Desert

Nach Tagen des Aufruhrs und der Fülle geht es ab nach Südosten. Immer der Trockenheit entgegen. Wir verabschieden uns von Yassine und der Kühle des Atlas Gebirges. Nicht nur der Kompass unseres Pickups zeigt, dass wir uns mit jedem Kilometer dem von uns so sehnsüchtig geliebten kühlen Nass des Atlantiks wegbewegen, auch das Flüstern der vorbeirauschenden Landschaft wird von Minute zu Minute immer lauter: „Nein, hier werdet ihr kein Wasser und auch keine Wellen finden. Das hier ist die Wüste.“ Und zwar keine geringere als die Sahara – die größte Trockenwüste der Erde. Trocken ist sie wahrlich, aber das heißt nicht, dass in ihr nicht auch Fülle und Leben herrscht. Und was man neben den gigantischen Dattelpalmoasen (tja und doch gibt es Wasser) sonst noch so findet: einen der freundlichsten Schlag Menschen auf dem Planeten. Und diese haben unendlich viele Geschichten zu erzählen: von Fülle, Weite und der beredten Schweigsamkeit der Wüste. Einem Ort voller Leben.

Nordmarokko - Desert

Info über das Projekt:

Impressionen vom nördlichen Teil der Drehreise von Beyond – An African Surf Documentary.

Ein Film, produziert von den Machern von The Old, the Young & the Sea, der ein 6-köpfiges Filmteam in einer 3-monatigen Drehreise nach Marokko, Mauretanien und Senegal brachte, um dort einen Surf Movie zu drehen, der das Leben und die vielschichtigen Kulturen der lokalen Bevölkerung einfängt. Auf der Website des Films gibt es viele weitere Beyond Surf Movie Stories über Marokko, Mauretanien und Senegal. Movie Release: Herbst 2016.

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